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Bern: Mann fällt in Bärengraben

Am Samstagnachmittag fiel ein junger Mann in den Bärenpark und wurde sofort von einem Bären angegriffen. Nach einem Schusswaffeneinsatz der Polizei liess der Bär vom Mann ab und entfernte sich. Dies ermöglichte der Berufsfeuerwehr und der Sanitätspolizei, den Mann zu bergen.

Am Samstag fiel, um ca. 1610 Uhr, ein 25-jähriger geistig behinderter Mann in den Bärenpark. Der Mann befand sich zuvor auf dem Treppenaufgang Seite Nydeggbrücke, als er aus noch unbekannten Gründen auf die Mauer, welche die Besucher vom Bärengehege trennt, gelangte und schliesslich ca. vier Meter in den Bärenpark hinunter fiel. Bär Finn, welcher sich im Freigehege befand, griff darauf hin den Mann an.

Die alarmierte Polizei war rasch vor Ort. Aufgrund der bedrohlichen Situation gab ein Polizist einen Schuss auf den Bären ab und verletzte ihn. Finn entfernte sich, verweilte einen Moment bei den nahe stehenden Bäumen und begab sich schliesslich in den Stallbereich, wo er eingesperrt werden konnte. Dies ermöglichte der Feuerwehr und der Sanitätspolizei knapp vor 1630 Uhr, ins Gehege zu gelangen und den am Kopf und an einem Bein verletzten Mann zu bergen.

Der Mann wurde hospitalisiert, während sich ein Tierarzt um den verletzten Bären kümmerte.

Der Bärenpark wurde erst vor einem Monat mit einem grossen Volksfest eröffnet. Das neue, artgerechte Zuhause der Bärin “Björk” und ihres Partners “Finn” mobilisierte an seiner offiziellen Einweihung über 40′000 Besucher.

14 Kommentare zu “Bern: Mann fällt in Bärengraben”

  1. Claudia sagt:

    Als Augenzeugin dieses Vorfalls bin ich noch immer erschüttert. Aber noch erschütternder finde ich die Tatsache, dass Schaulustige während des blutigen Szenarios Fotoapparate und Videokameras auf den Bären und sein Opfer richteten und dass offenbar nicht die geringste Anteilnahme an diesem Unglück gezeigt wird, wenn es sich, den Berichten zufolge, um einen geistig Behinderten handelte. Es gab am Ende zwei Opfer- keine Frage. Aber einen nicht zurechnungsfähigen Mann allein für diesen Zwischenfall verantwortlich zu machen, wo ganz offenbar mangelnde Sicherheit im Spiel ist, finde ich nicht richtig. Es hätte auch ein Kind sein können. Die ersten Reaktionen (”Vollidiot”, “Bestrafung” etc.) sind in meiner Ansicht nach überzogen und unnötig.

    • Redaktion sagt:

      Der Text des Artikels wurde im Verlauf des Samstags dem aktuellen Informationsstand angepasst. Bei den ersten Meldungen war es noch nicht klar in welchem psychischen Zustand sich das Opfer befand. Deshalb kam es zu Einschätzungen wie “Vollidiot” etc.

      MFG
      Redaktion Schweiz Magazin

  2. Tobias sagt:

    Armer Bär ! Warum hat die Polizei nicht auf den Idioten geschossen ? Hoffentlich geht es dem Bären bald wieder gut, und der Krüppel wird sein Leben lang bestraft sein !!!

    • Aljessa sagt:

      Was geht denn mit dir ab???? Meine Fresse der Mensch ist geistig behindert, der wollte sich natürlich nicht mit dem Bären anlegen! Das ist KEIN KRÜPPEL DU RASSIST!

    • Doris sagt:

      tobias ich hoffe das du nie einen unfall oder krankheit haben wirst welche zur folge hat das du in deinem tun und handeln beeinträchtigt bist. da ich der überzeugung bin das du in deiner intoleranz, kleinkariertheit und ängstlichkeit daran zu grunde gehen würdest. solch asoziale und egoistische leute wie du werden die wahren freuden im leben nie kennen lernen.

  3. Jacqueline sagt:

    Wenn man den Artikel RICHTIG durchliesst, weiss man, dass es sich bei diesem jungen Mann um einen geistig behinderten handelt. Dies bedeutet, dass er sich nicht in jeder Sache bewusst ist, was er macht. Ich finde es einfach unfair, wenn er als Idioten oder als “doof” bezeichnet wird.
    Meiner Meinung nach, ist der Mann unschuldig!

    • Redaktion sagt:

      Der Text des Artikels wurde im Verlauf des Samstags dem aktuellen Informationsstand angepasst. Bei den ersten Meldungen war es noch nicht klar in welchem psychischen Zustand sich das Opfer befand. Deshalb kam es zu Einschätzungen wie “Vollidiot” etc.

      MFG
      Redaktion Schweiz Magazin

  4. zilti sagt:

    Angeblich war der Behinderte ja in Begleitung im Bärenpark.
    Was ich deshalb am allerschlimmsten finde: Dass niemand, weder irgend ein Passant noch der (imho offensichtlich unfähige) Begleiter den Behinderte daran hinderte, auf die Mauer zu klettern, um in das Gehege zu gelangen! Sowas ist doch fahrlässig! Aber klar, kaum ist er drin, ist die Sache wieder spannend, jetzt kann man ja den Bären mit diversen Gegenständen bewerfen.
    Dafür muss jetzt vielleicht ein Bär sterben und der Behinderte möglicherweise lange Zeit unter den Folgen der Verletzungen leiden.

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