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Regierungsrätin Karin Keller-Sutter empfängt St.Galler Jungoffiziere

Die Vorsteherin des Sicherheits- und Justizdepartementes, Regierungsrätin Karin Keller-Sutter, hat am Freitagabend die im laufenden Jahr zum Leutnant beförderten Offiziere zu einem Empfang und Gedankenaustausch eingeladen.

Mit der Gratulation zur Beförderung verband sie den Dank an die jungen St.Galler Offiziere für das Engagement zugunsten der schweizerischen Milizarmee, die im Verbund mit den zivilen Sicherheitsorganisationen für Stabilität und Sicherheit in unserem Land sorgt.

In Anwesenheit des Präsidenten der Kantonalen Offiziersgesellschaft, Oberst i Gst Kurt Bauder, und Vertretern der regionalen Offiziersgesellschaften

Regierungsrätin Karin Keller-Sutter empfängt St.Galler Jungoffiziere

Regierungsrätin Karin Keller-Sutter empfängt St.Galler Jungoffiziere

 gratulierte Regierungsrätin Karin Keller-Sutter den 47 eingeladenen st.gallischen Jungoffizieren für ihre Bereitschaft, mit der Offizierslaufbahn in der Milizarmee Verantwortung zu übernehmen und dankte ihnen für ihre Leistungsbereitschaft. “Ich anerkenne Ihren Mut und Ihre innere Haltung, sich in einer öffentlichen Organisation zugunsten der Sicherheit von unserem Land zu engagieren. Sie bekennen sich damit zu unserer Wehrpflicht und zu unserem Milizsystem, ja Sie sind selbst ein Teil von unseren Sicherheitsinstrumenten”, sagte die Vorsteherin des Sicherheits- und Justizdepartementes.

“Ich ermuntere Sie auch, die innere Haltung des Offiziers nach aussen sichtbar zu machen, indem Sie zu den Grundwerten unseres Staates stehen. Die gesellschaftlichen Veränderungen im Bereich der Gewaltbereitschaft und Gewaltanwendung beschäftigen mich sehr. Haben Sie den Mut, in Ihrem Umfeld Vernunft und menschliche Werte wie Rücksicht, Respekt und Akzeptanz vorzuleben”, betonte Karin Keller-Sutter.

Die Regierungsrätin wies auch speziell darauf hin, dass die personellen Ressourcen der Armee – neben den Finanzen – ein zentraler Faktor im Sicherheitsinstrument Armee seien. Gerade der Offizier habe der Pflege seiner Lebensbereiche, Familie, Beruf, Ausbildung und militärischem Engagement besondere Beachtung zu schenken. Jeder Bereich müsse sich mit den militärischen Dienstleistungen zumindest abfinden können und diese akzeptieren. Das sei in der heutigen Gesellschaft eine besondere Herausforderung. Sie wünschte den jungen Kaderangehörigen auch auf dieser persönlichen Ebene eine glückliche Hand, Erfolg und Wohlergehen.

Abschliessend erwähnte die Vorsteherin des Sicherheits- und Justizdepartementes auch, dass die Kantone gemäss Militärgesetz verpflichtet sind, in Form einer ersten Anlaufstelle allen Angehörigen der Armee beratend zur Seite zu stehen. Diese Schnittstelle zwischen Bürger und Armee nehmen die Kreiskommandanten wahr.

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