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VW Jetta: Fortschritt ist immer auch Detailarbeit

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image Markanter Auftritt: Mit seiner fein gezeichneten Front und dem gekonnten Linienspiel der Karosserieteile haben die Designer dem VW Jetta viel Temperament mit auf den Weg gegeben.

In den vergangenen Jahren haben schon viele versucht, in der unteren Mittelklasse eine Stufenheckversion in den erfolgreichen Markt von Golf & Co rollen zu lassen. Doch alle Versuche schlugen bislang mehr oder weniger fehl. Auch VW hatte hier zu Lande bislang keinen besonders großen Erfolg. Doch das soll mit dem Nachfolger Jetta alles ganz anders werden – seh’n wir mal.

Die Messlatte des Neuen lag hoch und so zeigt sich der Wagen dann auch von allen Seiten. Außen trägt er ein markantes Gesicht, das zusammen mit ineinander fließenden Linien und kompaktem Heck temperamentvoll, gleichzeitig aber auch edel wirkt.

Innen das gleiche Bild: Sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien, wertvolle Einlagen und edel wirkender Kunststoff. Auch hier zeigen sich die unmissverständlichen Vorgaben von Konzernlenker Winterkorn deutlich. „Um Kunststoff nicht wie Kunststoff aussehen zu lassen, bedarf es großen Einsatz an Manpower und Kapital“, verrät uns ein Insider. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

Viel Platz für Passagiere und Gepäck


Neben der Optik wurde hier auch großer Wert auf Komfort gelegt. Der Jetta hat in allen Bereichen zugelegt. Mit einer Länge von nun 4,64 Metern (+ neun cm) schließt er präziser denn je den Raum zwischen Golf (4,20 m) und Passat (4,77 m). Optisch hat sich der neue Jetta zudem vollständig vom Kompaktklasse-Beststeller Golf emanzipiert; die Limousine ist damit ebenso eigenständig wie ein Eos oder Tiguan.

Die neue Größe garantiert ein komfortables Raumangebot für die Passagiere und das mitreisende Gepäck. Vor allem im Fond legte der effektiv nutzbare Beinraum (+ 6,7 cm) auch durch den längeren Radstand zu.

Sparsame Motorisierung

Den neuen Jetta wird es zum Start mit attraktiven Benzin- und Turbodiesel-Triebwerken geben. Und die sind überaus sparsam eingestellt. Ein gutes Beispiel dafür ist der 1.6 TDI mit 105 PS: In der BlueMotion Technology-Version verbraucht dieser Common-Rail-Turbodiesel lediglich 4,2 Liter auf 100 km (analog 109 g/km CO2).

Auch der 1.2 TSI mit ebenfalls 105 PS und BlueMotion Technology ist ein echter Sparfuchs. Der direkteinspritzende Turbobenziner begnügt sich mit 5,3 Liter (analog 123 g/km CO2) – eine 190 km/h schnelle Limousine mit Benzinmotor. 

Ebenfalls angeboten werden ein TDI mit 140 PS und (im Laufe Jahres folgend) drei TSI mit 122, 160 und 200 PS. Somit wird der Jetta ausschließlich von aufgeladenen Direkteinspritzern modernster Bauart angetrieben. Alle sind bis auf den 105 PS TSI zudem optional mit dem Doppelkupplungsgetriebe "DSG“ kombinierbar. Damit schaltet jeder normale Fahrer genau so schnell wie ein Rennprofi.

Hier ist viel drin und viel dran

Bereits als Basisversion "Trendline“ ist der Jetta hervorragend ausgestattet. Das reicht von sechs Airbags (optional acht), fünf crashoptimierten Kopfstützen (vorn als Anti-Whiplash mit Schleudertrauma-Schutz), Tagfahrlicht, Gurtschlosserkennung, Warnblinkautomatik bei Vollbremsung, Berganfahrassistent, Bremsassistent, ESP mit Gegenlenkfunktion und Gespannstabilisierung, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten, grün getönte Wärmeschutzverglasung, Klimaanlage (Climatic), Staub- und Pollenfilter, Funk-Zentralverriegelung, rundum elektrische Fensterheber oder Außentemperaturanzeige mit Frostwarner.

Fazit: Fortschritt ist immer auch Detailarbeit – beim VW Jetta zeigt er sich überall. Dank erstklassiger Technik, dynamisch-edlem Outfit und attraktiven Preisen kann der Wagen den Mitbewerbern richtig gefährlich werden.

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