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Audi Q3 im Test: Trend zum Downsizing mit großer Raffinesse

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Ganz nach dem Motto "Fortschritt durch Technik" präsentiert der Audi Q3 ab November das Knowhow der Marke mit den vier Ringen auf allen Technikfeldern von Karosse, Antrieb und Fahrwerk bis zu den Assistenz- und Multimedia-Systemen. Vieles davon kommt direkt aus der begehrten Luxusklasse.

Trotz seiner kompakten Maße (4,4 Meter lang, 1,8 Meter breit und 1,6 Meter hoch) bietet der Q3 auf allen fünf Sitzplätzen reichlich Platz. Das gilt ebenfalls für den Gepäckraum: aus 460 Liter Volumen werden durch einfaches Umklappen der geteilten Fondlehnen 1.365 Liter. Viele clevere Optionen, darunter ein Gepäckraumpaket und eine Durchlade, machen den täglichen Umgang noch angenehmer.

Im Armaturenbrett sitzt alles am richtigen Platz, das eingesetzte Material dürfte Designer in München neidisch machen, hier ist alles hochwertig  soweit das Auge blickt. In guter Audi-Tradition überzeugt auch das Design mit einem Hauch unaufdringlicher Noblesse. Das unterstreichen ebenfalls die Dekoreinlagen, z.B. aus offenporigem Lärchenholz (+ 380 Euro). Nicht gefallen konnte die Aufpreispolitik bei den Außenfarben: wer nicht nur Schwarz oder Weiß will, muss hier mindestens 650 Euro zuzahlen.

Viele Highlights ...


Ansonsten ist die Serienausstattung in den Bereichen Komfort und Sicherheitstechnik reichhaltig  optional gibt es zudem vieles direkt aus der Luxusklasse. Zum Beispiel "adaptive light" für die Xenon plus-Scheinwerfer, Fernlichtassistent, XXL-Panorama-Glasdach, LED-Innenlichtpaket und Feinnappa-Sitze.

Trumpfen kann der Wagen auch bei den  Fahrerassistenzsystemen. So steuert der Parkassistent den Wagen selbsttätig in die nächste freie Lücke, der Fahrer muss nur Gas geben und bremsen. Das System warnt auch vor seitlichen Hindernissen. Der "side assist" erleichtert Spurwechsel per Radar, "active lane assist" hilft beim Halten der Spur, indem er falls nötig die Lenkung leicht korrigiert. Die Tempolimitanzeige erkennt und zeigt zudem wichtige Verkehrszeichen an. Optional verbindet "Audi connect" den Q3 sogar mit dem Internet.

Ein TDI, zwei TFSI

Zum Serienstart gibt es drei Vierzylinder als Benziner mit 170 und 211 PS sowie als Diesel mit 177 PS alle mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und Stopp-Start-System. Das schaltet den Motor z.B. vor roten Ampeln aus und startet ihn später ebenso automatisch wieder bei Grün. Alle Aggregate wurden mit hohem Aufwand auf Agilität und Sparsamkeit getrimmt, bringen ihre Kraft über einen permanenten Allradantrieb auf die Straße.

Später folgt noch ein 140 PS starker 2.0 TDI mit Frontantrieb der verbraucht auf 100 Kilometer im Mittel weniger als 5,2 Liter Kraftstoff.  Erst Mitte 2012 ist die Spitzenmotorisierung lieferbar, eine echte "Wuchtbrumme" mit Fünfzylinder-Turbomotor und 300 PS. Der bereitgestellte Prototyp zeigte sich unglaublich dynamisch, in Stellung Vollgas glaubte man von hinten die Hand eines Riesen zu spüren, der den Wagen nach vorne drückt.

Fazit: Mit dem Q3 zeigt Audi den Trend zum Downsizing mit großer Raffinesse. Die eingesetzten Turbo-Vierzylinder sind richtig agil und gleichzeitig erstaunlich sparsam. Auch die Optik und Materialauswahl ist rundum prima gelungen. Ein echtes Qualitätsauto.

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