Home | Digital | Internet | Gefährden GesundheitsApps und Wearables den Datenschutz?

Gefährden GesundheitsApps und Wearables den Datenschutz?

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Welche Veränderungen kommen durch GesundheitsApps und Wearables im Gesundheitsbereich auf uns zu? Welche Chancen und Risiken entstehen für Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft? Über diese Fragen diskutieren heute am 9. Internationalen Datenschutztag Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten Hanspeter Thür.

Die Interessen an unseren Gesundheitsdaten sind vielfältig, und oftmals gehen wir unachtsam damit um. Dass es sich dabei um hochsensible Informationen handelt, wird gerne bewusst vernachlässigt, wenn sich damit Geld verdienen lässt. - Wer darf bestimmen, welche Daten in wessen Hände geraten? - Hinsichtlich der Sensibilität der Gesundheitsdaten muss das Recht auf informationelle Selbstbestimmung im Zuge des technologischen Fortschritts auch im Gesundheitsbereich gewährleistet bleiben.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte, Hanspeter Thür, diskutiert heute mit Vertretern der verschiedenen sektoriellen Interessen in einem Podiumsgespräch. Die Diskussion mit Jean Christophe Schwaab, Nationalrat SP/VD, Prof. Henning Müller, eHealth-Experte und Professor an der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), und Marc Lounis, Senior Product Manager für innovative Accessoires bei Swisscom, findet heute Vormittag in Bern statt. Moderiert wird der Anlass von Michael Marti, Verantwortlicher Online und Newsnet beim Tagesanzeiger.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Meinung zum Thema Datensicherheit und Datenschutz von GesundheitsApps und Wearables auf dem Blog des EDÖB äussern. Der Blog ist seit heute um 9 Uhr aufgeschaltet: http://www.blog.edoeb.admin.ch.

Der Internationale Datenschutztag wird jährlich auf Initiative des Europarats ausgerichtet. Er hat zum Ziel, das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für den Schutz der Privatsphäre und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu stärken. Er findet dieses Jahr zum neunten Mal statt.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
powered by Surfing Waves
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Fall Strache
Können Sie sich vorstellen, dass deutsche Medien die Täuschungsaktion gegen den österreichischen Vizekanzler Karl Heinz Strache selbst lanciert haben?