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Snowden gegen Zensur auf Facebook, Twitter und Co.

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Edward Snowden: "Die Lösung für "Fake News" ist nicht Zensur, sondern kritisches Denken."

Twitter-Chef Jack Dorsey hat sich in einem Livestream mit Snowden über die Zensur von "gefälschten Nachrichten" unterhalten. Es ging darum, ob "gefälschte Nachrichten" dazu beigetragen haben, Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen zu begünstigen.  "Das Problem der gefälschten Nachrichten ist nicht gelöst, in der Hoffnung auf einen Schiedsrichter, sondern wenn wir als Teilnehmer, wir als Bürger, wir als Nutzer dieser Dienste einander helfen", sagte Snowden.

Der Whistleblower ist der Ansicht, dass es den Machthabern nur darum ginge, Inhalte zu zensieren, mit denen sie nicht einverstanden sind. Jeder Versuch im Internet Inhalte zu zensieren, bedeutet ein Meinungsdiktat der Regime, in ihrem absurden Kampf gegen Meinungsfreiheit und Demokratie und die Hinführung ihrer Staaten zu Diktaturen.

In Deutschland will z.B. der Justizminister Heino Maas von Facebook sogar viel Geld, wenn die Social Media Plattform sich weigert, innerhalb von 24 Sunden angebliche "Fake News" zu entfernen. FB soll in dem Fall für jede Nachricht 500.000 € berappen. Was an Nachrichten "falsch" ist oder nicht, soll der neue "Wahrheitsminister" Volker Kauder (CDU) entscheiden. Ob dies dann auch für die grössten Verbreiter von "falschen Nachrichten", die kontrollierten Mainstreammedien gilt, darf ernsthaft bezweifelt werden.

Bild: Twitter/PardonSnowden

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