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Mehr als 16‘000 haben schon .swiss registriert

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Die neue Internet-Domain .swiss soll ein Markenzeichen der Schweizer E-Government-Anwendungen werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch für die Bundesverwaltung entsprechende Regeln zur Nutzung der Schweizer Top-Level-Domain beschlossen.

Mit dem Erwerb und der Inbetriebnahme von „.swiss" verfügt die Eidgenossenschaft seit gut einem Jahr über eine zweite Domain. Diese repräsentiert die Schweiz und ihren guten Ruf im weltumspannenden Web. „.swiss" hat einen hohen Erkennungswert und eine einzigartige Ausstrahlung. Seit September 2015 haben mehr als 16‘000 in der Schweiz tätige Unternehmen eine Adresse in .swiss registriert.

Mehrwert für die User statt mehr Websites

Der Bundesrat will die Vorteile von .swiss für die Förderung der digitalen Schweiz und die Unterstützung der Online-Kommunikation mit den Menschen im In- und Ausland ebenfalls nutzen. Diese Nutzungen sollen aber dem Wert und der Ausstrahlung von .swiss Rechnung tragen.

Auf Antrag der Bundeskanzlei hat der Bundesrat daher Regeln für die Nutzung festgelegt. Die der Schweizer Bevölkerung inzwischen vertraute Domain admin.ch bleibt die Stammdomain der Bundesverwaltung. Ein kompletter Transfer der Websites der Bundesverwaltung in die Domain .swiss wäre zu teuer. Dies ohne ausreichenden Nutzen für die für die Bürgerinnen und Bürger.

In der Domain .swiss sollen moderne, dienstleistungsorientierte E-Government-Services angesiedelt werden, wie sie im Rahmen von E-Government Schweiz von Bund, Kantonen und Gemeinden entwickelt werden. Diese Websites stellen nicht eine Behörde und ihre Produkte ins Zentrum. Sondern sie orientieren sich an den Bedürfnissen von Menschen und Unternehmen nach einem raschen und unkomplizierten Bezug von Informationen, Daten, Registerauszügen und Bewilligungen. Eine dieser Websites, das Open-Government-Data-Portal www.opendata.swiss, ist bereits in .swiss. Weitere werden folgen.

Die User sollen aber auch diese Angebote auf Anhieb als staatliche Dienstleistungen erkennen können. Deshalb wird die Bundeskanzlei in den nächsten Monaten zusammen mit den Departementen und mit E-Government Schweiz die Markenelemente definieren, die diese Erkennbarkeit gewährleisten.

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