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Eine neue Handy-App für Freier und Prostituierte

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Die neue Handy App „Gingr“ die unter der Internetseite gingr.ch zu erreichen ist, soll es Freiern und Prostituierten erleichtern zusammenzufinden.

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Viele kennen die unterschiedlichsten Datingplattformen für das Smartphone. Genau das gleiche wollte der Gründer von gingr.ch für Prostituierte schaffen. Sie haben die Möglichkeit ihre Tätigkeiten in der App anzubieten. Genau wie bei den anderen Dating-Apps werden dann die passenden Treffer in der Nähe angezeigt. Die Dienste können anonym über die App gebucht werden um den Datenschutz zu gewährleisten. Gingr setzt aber dennoch auf die Sicherheit der Prostituierten. Der Geschäftsführer Sergio Rigert des Zürcher Start-Ups Gingr betont nochmal, dass er das Leben der Prostituierten sicherer machen möchte.

Der Vorteil der Plattform ist, dass der Freier weiss, wo sich welche Prostituierte gerade befindet und ob Sie die Dienste anbietet, die der Freier wünscht. Die Buchung kann ganz einfach über die App erfolgen und der Standort für das Treffen kann ebenfalls über die App ausgetauscht werden. Im Gegensatz zum normalen Austausch im „wirklichen“ Leben weiss der Freier genau was die Prostituierte anbietet und worauf er sich einlässt. Ein weiterer Vorteil soll darin liegen, dass Gingr sehr sicher ist. Fakeprofile gibt es in der App zum Beispiel nicht, weil jede neue Anmeldung von einem Mitarbeiter persönlich überprüft wird. Hier kann man relativ gut feststellen, ob das Profil real oder fake ist. Zudem muss man sich mit einer Telefonnummer oder mit seinem Ausweis zertifizieren.

Warum überhaupt eine App für die Vermittlung von Prostituierten?

3.5 Milliarden Franken werden jedes Jahr in der Schweiz für Sexdienste ausgegeben. Der ganze Prozess soll einfach deutlich vereinfacht werden. Sonst war es nicht so einfach die passende Frau mit den passenden Diensten zu finden. Das alles vereint Gingr und soll das Vergnügen vereinfachen. Ein weiteres „Highlight“ der App ist, dass der Freier eine Anzeige erstellen kann. Jede Prostituierte die sich gerade in der Nähe befindet kann auf die Anzeige reagieren. Der Freier kann dann zwischen den verschiedenen Frauen wählen. So wird das ganze System umgekrempelt, weil sonst immer der Freier die Prostituierte gesucht hat. Mit der Funktion „Instafuck“ bekommt der Freier dann die Angebote.

Anmelden kann sich bei Gingr jede Person – egal ob Freier oder Prostituierte. Das einzige Kriterium ist, dass die Personen mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Man hat keine Verhandlungsmöglichkeiten, sondern es muss immer der Preis bezahlt werden, der in der App angegeben ist. Das ganze Geld geht an die Prostituierten. Gingr verdient sein Geld einzig und allein über Mitgliedsbeiträge.

 

Foto: © richardmlee

 

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