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Satellit soll nach Albert Einsteins Gravitationswellen suchen

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image DLR German Aerospace Center/CCA 2.0 Lizenz

Vor 100 Jahren hat Albert Einstein in seinen theoretischen Arbeiten zur Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen vorausgesagt. Seither besteht die Erwartung, dass das Physik-Verständnis dank dem Nachweis von Gravitationswellen einen gewaltigen Schritt vorwärts machen könnte. Bei der von der Europäischen Weltraumorganisation ESA geführten Weltraummission LISA Pathfinder geht es um die Bestätigung, dass wir heute technologisch in der Lage sind, Gravitationswellen zu messen.

Nach einem erfolgreichen Start von LISA Pathfinder, der für den 2. Dezember 2015 geplant ist, sollen der Satellit beziehungsweise zwei im Satelliten freischwebende Massen über zwölf Monate hinweg zeigen, ob die von Physikern und Ingenieuren geplante und in Europa gebaute Technik die Untersuchung von Gravitationswellen tatsächlich zulässt.

An Bord von LISA Pathfinder sind kleine, aber feine Beiträge der Schweizer Wissenschaft und Industrie. Diese Beiträge sind sowohl für den eigentlichen Flugkörper als auch für die Nutzlast geleistet worden.

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