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Intimbereich im Gleichgewicht?

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Man spricht nicht darüber, man sieht nichts davon, aber jede Frau weiß es: Wenn der Intimbereich Probleme macht und sich irgendwie "falsch" anfühlt, kann das die Lebensqualität einschränken. Jucken, Brennen, Schmerzen beim Sex und beim Sport sowie häufige Harnwegsinfekte gehören zu den Beschwerden, die auftreten können.

Gerade bei Frauen in der Menopause oder Frauen, die mit der Pille verhüten, kann ein lokaler Östrogenmangel die Ursache sein. Er führt dazu, dass die Scheidenhaut immer dünner und empfindlicher wird, Durchblutung und Feuchtigkeit nachlassen. Mediziner sprechen dann von einer vaginalen Atrophie (mehr dazu auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de).

Schlechtes Milieu für die Abwehr

Schätzungen zufolge ist mit 75 Prozent das häufigste Symptom einer solchen Atrophie die Scheidentrockenheit. Sie verursacht nicht nur ein unangenehmes Gefühl und leichtere Verletzbarkeit, sondern auch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Denn die nützlichen Laktobazillen, die normalerweise die Scheide vor krank machenden Erregern schützen, können sich in dem zu trockenen Milieu nicht mehr richtig vermehren. Die Abwehrfunktion wird deutlich eingeschränkt, und häufige Entzündungen von Blase und Harnwegen können die Folge sein.

Abhilfe kann dann in vielen Fällen eine Therapie schaffen, die an der eigentlichen Ursache, dem Östrogenmangel, ansetzt. Dafür muss man das Hormon nicht einmal einnehmen: Eine lokale Behandlung der Scheide mit Cremes oder Zäpfchen wie zum Beispiel Oekolp kann den Intimbereich wieder ins Gleichgewicht bringen, ohne den übrigen Körper zu belasten.

Lokale Anwendung hilft effektiv

Unter der Wirkung des natürlichen Östrogens Estriol können sich wieder mehr Zellschichten aufbauen, die Scheidenhaut wird besser durchblutet und gewinnt Feuchtigkeit und Elastizität zurück. Kleine Verletzungen können heilen, die Laktobazillen nehmen ihre Arbeit wieder auf und sorgen für einen pH-Wert, der schädliche Keime in Schach hält. Schmerzen und ständige Infekte werden eingedämmt, der Intimbereich fühlt sich wieder gut an.

Was ist Estriol?

Estriol gehört zu den Östrogenen und ist ein natürliches Stoffwechselprodukt des Estradiols, des wesentlichen Östrogens der Frau. Estriol wird in Form von Vaginalzäpfchen oder als Vaginalcreme, etwa Oekolp, zur örtlichen Hormontherapie bei Scheidenproblemen durch Hormonmangel angewendet. Anfangs erfolgt die Behandlung täglich, nach etwa drei Wochen wird sie auf zwei- bis dreimal wöchentlich reduziert.

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