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Macht Gemüse nikotinabhängig?

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Seit 1988 sind sich Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden einig, dass Nikotin abhängig macht. In Bezug auf Abhängigkeit und Entwöhnung lässt sich Nikotin durchaus mit Drogen wie Kokain und Heroin vergleichen. Es findet sich aber auch in bestimmten Gemüsen die wir tagtäglich zu uns nehmen. Sie gehören zu den Nachtschattengewächsen, wie auch die Tabakpflanze.

Nikotin ist ein starkes Nervengift. Es gilt als eine der stärksten suchterzeugenden und erhaltenden Substanzen. Nikotinabhängigkeit erfüllt die diagnostischen Kriterien der Substanzabhängigkeit nach ICD-10 wie zwanghafter Konsum, wiederkehrendes zwanghaftes Verlangen, Toleranzentwicklung, Entzugserscheinungen und Gebrauch trotz erkannter Gesundheitsschädlichkeit.

Ein Kleinkind kann von der Tabakmenge einer einzigen Zigarette sterben wenn sie gegessen wird. Der Tod tritt ein durch die Giftwirkung - so giftig ist Nikotin! Bei Erwachsenen wirkt 1 mg Nikotin pro Kilogramm Körpergewicht tödlich. Somit ist Nikotin sogar giftiger als Zyankali und Arsen, deren tödliche Dosis höher ist.

Normalerweise ist Nikotin bei den meisten Konsumenten nur durch den Zigarettengenuss bekannt aber es befindet sich auch in Tomaten, Kartoffeln, Blumenkohl, Auberginen oder Paprikaschoten. Sogar in Eiern, was jedoch verboten ist, wurde schon Nikotin nachgewiesen. Das alles kann zur Nikotinsucht führen. Die Abhängigkeit beginnt meist in der Kindheit und die meisten Betroffenen können auf Kartoffeln oder Tomaten bis zu ihrem Lebensende nicht mehr verzichten. Die Sucht nach Nikotin wird also schon den Kleinsten sehr früh quasi eingeimpft.

10 Gramm Auberginen enthalten z.B. 1 Mikrogramm Nikotin. Ungefähr ebenso viel atmet der Mensch in drei Stunden passiven Rauchens ein. Eine Kartoffel enthält ca. 15,3 Mikrogramm, das entspricht knapp 45 Stunden Passivrauchen, Blumenkohl 16,8 Mikrogramm also fast 51 Stunden und bei einer Tomate kommt man auf fast 30 Stunden Passivem rauchen. Natürlich alles nur hinsichtlich der Nikotinaufnahme. Berechnet man die Gesamtmenge allen gegessenen Gemüses, so kommen hier mehrere Tausend Stunden im Jahr zusammen. Ein vegetarisches Menü mit diversen dieser mit Nikotin belasteten Gemüse würde danach mindestens 1 Woche ununterbrochenem Passivrauchen entsprechen.Ein halber Liter Ketchup, das ist die durchschnittliche Verkaufsmenge, Anteil ungefähr 3, 5 Tomaten (70 %), entspricht einer Nikotinaufnahme von ca. 105 Stunden Passivrauchen.

In Kochdämpfen, vorausgesetzt die genannten Gemüse werden verwendet, könnte sich ebenfalls Nikotin befinden. Hier wäre es nötig spezielle Räume, sogenannte Fumoirs zu schaffen in denen nur diese gegen Altersnachweis serviert werden. Ob hier eine dauerhafte Gesundheitsgefährdung für Köche und Servicepersonal vorliegt sollte unbedingt wissenschaftlich festgestellt werden.

So enthält z.B. eine kleine Portion Pommes von McDonalds, die sogar schon an 3-4 jährige abgegeben wird, Nikotin für 35-45 Stunden Passivrauchen. Hier muss der Gesetzgeber zwingend einschreiten,es  besteht dringender Handlungsbedarf. Warnhinweise auf Verpackungen wie z.B. "Der Verzehr dieses Produktes kann sie nikotinabhängig machen und zu schweren gesundheitlichen Störungen führen" sollten, wie auf Zigarettenschachteln, Pflicht werden. Eine Erhebung von Tabaksteuer,  wie für Zigaretten in Höhe von Franken 4.42 auf die belasteten Gemüsesorten, muss unbedingt diskutiert werden und darf kein Tabuthema sein.

Generell muss zum Schutz von Jugendlichen und Kindern ein schweizweites Verbot dieser Gemüse erlassen werden. Abgabeverbote von Pommes Frites und jugendfreie Burger ohne Tomaten sowie Ketchup sollten Vorschrift werden. Jeder der Kinder hat weiss, wie begierig sie gerade nach Pommes mit Ketchup sind und am liebsten nichts anderes essen wollen. Verantwortungslose Eltern legt so quasi den Grundbaustein für die Nikotinabhängigkeit.

 

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