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Der Herbst kommt, Erkältungen vorbeugen – 8 Tipps

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Die Tage werden langsam aber sicher immer kürzer und die Temperaturen fallen – der Herbst kommt. Das ist die typische Jahreszeit, um sich eine Erkältung einzufangen. Allerdings gibt es einige Tipps, mit denen sich diese lästige Erkrankung durchaus verhindern lässt.

Auch Temperaturwechsel stärken das Immunsystem
Schon die Mutter wusste es: Nicht mit nassen Haaren nach draussen gehen! Allerdings steckt dort nur die halbe Wahrheit drin, da Erkältungen nicht durch einen kalten Kopf, sondern durch Viren und Bakterien ausgelöst werden. Das gleiche Problem tritt auf, wenn jemand keine angemessene Kleidung trägt. Wer viel friert, riskiert ein schwaches Immunsystem. In einer kalten Nase können sich Erreger zudem leichter einnisten, wie Forscher an der Universität Yale herausgefunden haben.

Mehr Tipps um Erkältungen vorzubeugen:

1. Um solche Situationen zu vermeiden und das Immunsystem besser auf den Wechsel von warm und kalt vorzubereiten, bieten sich regelmässige Saunabesuche an. Hier liegt die Betonung auf der Regelmässigkeit. Nur ein oder zwei Mal im Jahr in die Sauna zu gehen, hilft nicht sonderlich. Besser ist es, einmal pro Woche den Wechsel der Temperaturen zu geniessen.Wer allerdings schon eine Erkältung hat, sollte die Sauna meiden. Zum einen vermehren sich die Keime dort schneller, zum anderen belastet der Temperaturwechsel den angeschlagenen Kreislauf.

2.Wer keine öffentliche Sauna in der Nähe weiss und keine eigene Sauna zuhause hat, schafft einen ähnlichen Effekt mit heiss-kalten Wechselduschen. Empfindliche Personen müssen nicht von eiskalt zu heiss wechseln! Es reicht bereits aus, wenn ein deutlicher Temperaturunterschied vorhanden ist, um das Immunsystem zu aktivieren.

3.Im Home-Office zu arbeiten, hat den Vorteil, dass dort kaum Ansteckungsgefahr besteht. Bei Kontakt mit Arbeitskollegen oder Kunden ist es in Zeiten von grassierender Grippe es sinnvoll, auf das Hände schütteln bei der Begrüssung zu verzichten. Krankheitserreger, die beim Naseschnauben in die Hände gelangt sind, bleiben so beim Infizierten. Ratsam ist es aber, dies mit einer Erklärung zu begründen. Andernfalls liesse es sich als Unhöflichkeit interpretieren.

4.Generell ist es hilfreich, sich in Zeiten von Erkältungen häufiger die Hände zu waschen. Sowohl bei der Begrüssung als auch beim Anfassen von Türklinken oder Treppengeländern gelangen Krankheitserreger von Fremden auf die eigene Hand und beim Berühren von Mund oder Nase auf die Schleimhäute.

5.Grosse Menschenansammlungen sind zu vermeiden. In der Bahn, öffentlichen Gebäuden und vor allem im Wartezimmer des Arztes tummeln sich Viren und Bakterien und haben es leicht, von einem Menschen zum anderen zu gelangen.

6.Vielfach ist zu lesen, dass Vitamin C bei Erkältungen hilft – was durchaus richtig ist. Anstatt jedoch bei Erkrankung einige Löffel Vitamin-C-Pulver zu sich zu nehmen, ist es wichtiger, seine Ernährung langfristig umzustellen und mehr frisches Obst sowie Gemüse zu essen. Nicht nur Vitamin C, sondern viele weitere Vitalstoffe, die erst im Verbund ihre volle Wirksamkeit entfalten, lassen sich dadurch aufnehmen und das Immunsystem stärken.

7.Sinken die Temperaturen und kommt die Heizung zuhause zum Einsatz, sinkt in den Räumen die Luftfeuchtigkeit. Durch die trockene Raumluft trocknet die Nasenschleimhaut aus, wodurch sich Erreger leichter ausbreiten können. Wer empfindlich reagiert, kann beispielsweise flache Schalen mit Wasser auf die Heizung stellen.

8.Wichtig ist aber, ausreichend zu lüften, da sich durchs Kochen, Duschen oder die Nutzung von Zimmerspringbrunnen wiederum die Luftfeuchtigkeit erhöht. Aufs Lüften zu verzichten, würde eine erhöhte Schimmelgefahr bedeuten. Drei Mal pro Tag mehrere Fenster weit zu öffnen und einige Minuten zu warten, reicht bereits aus, um die Luft auszutauschen.

 

Foto: clipdealer.de

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