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Gesunde Ernährung: Roh, vegan und basenüberschüssig

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Laut ganzheitlicher Naturheilkunde besteht der Körper zu einem Grossteil aus Basen. Daher macht es Sinn, wenn der Mensch hauptsächlich basenbildende Nahrung zu sich nimmt. Leider ist die heutige Gesellschaft mit der industriell hergestellten Nahrung nicht auf eine basenüberschüssige Ernährung eingestellt. Ganz im Gegenteil. Die Supermarktregale sind voll mit Weizenprodukten und verstecktem Zucker. Auch Fleisch, Wurst, Nudeln und Kaffee sind nicht basen- sondern säurebildend

Eine kurzzeitige Übersäuerung macht dem Körper nichts aus. Auf lange Sicht kann sie jedoch Krankheiten verursachen und unsere Leistungsfähigkeit sowie unser Wohlbefinden einschränken. Der Körper versucht, die Übersäuerung zu kompensieren, was uns müde, schlapp und energielos macht. Es macht daher Sinn, sich verstärkt der basenbildenden Nahrung zu widmen.

Rohkost erhält Nährstoffe

Basenbildende Nahrungsmittel sind Obst, Gemüse, Mandeln und Hülsenfrüchte. Diese Lebensmittel sollten möglichst roh verzehrt werden, damit der Nährstoffanteil nicht gravierend abnimmt. Erhitzt werden kann das Essen trotzdem, aber am besten nicht über 50 Grad. So bleiben die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe erhalten, die der Körper braucht, um sein Immunsystem zu stärken und dadurch zum Beispiel Erkältungen vorzubeugen.

Gründe für Vegetarismus

Fleisch, Wurst und Fisch sind säurebildend. Daher haben Vegetarier auch ein besseres Säure-Basen-Verhältnis. Aber die erhöhte Gesundheit ist nur ein Grund, auf Fleisch zu verzichten. Die Tierliebe ist auch ein wesentlicher Punkt. Dazu kommen wirtschaftliche Faktoren und die Liebe zur Umwelt. Tiere, die für den menschlichen Verzehr gedacht sind, brauchen auch Nahrung und dafür werden riesige Anbauflächen verwendet. Dazu kommen die Kosten für den Transport des Futters oder zum Schlachthof.

Einen Schritt weiter: vegane Ernährung

Auch wer kein Tier isst aber trotzdem tierische Produkte wie Eier oder Milch verzehrt, kämpft zum Teil mit seinem ethischen Gewissen. Ist es zum Beispiel richtig, als erwachsener Mensch die Säuglingsnahrung einer anderen Art zu sich zu nehmen? Es sprechen also nicht nur ökologische und ökonomische Gründe dafür, gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten, sondern auch ethische.

Wer auf Milch, Käse, Quark, Joghurt und Eier verzichtet, braucht vor allem in der Anfangszeit Alternativprodukte. Mehr über diese Alternativprodukte erfahren Sie unter anderem auf mandelpueree.ch.

Grünes Blattgemüse: die Basenbombe


Das Gemüse, welche am förderlichsten für ein gesundes Säure-Basen-Verhältnis ist, ist grünes Blattgemüse. Die gesündeste und preiswerteste Variante wächst direkt vor der Haustür, im eigenen Garten oder auf der Wiese. Wildkräuter wie Vogelmiere, Kamille, Sauerampfer, Löwenzahn und Brennnessel sind einfach perfekt für eine gesunde, basenüberschüssige Ernährung und so vielfältig verwendbar. Sie können als Tee genossen, im Salat verarbeitet und sogar wie Spinat zubereitet werden.

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