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Spieglein, Spieglein... Ist Ihr Blutzuckerspiegel wirklich im Gleichgewicht?

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Diabetes avanciert mehr und mehr zur Volkskrankheit. Damit einher geht ein oft viel zu hoher Blutzuckerspiegel. Rund 500.000 Menschen sollen hierzulande betroffen sein. Dabei wissen circa 50 Prozent aller Erkrankten nicht einmal, dass sie unter Diabetes leiden.

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Im Schnitt dauert es bis zu sieben Jahre, bis die Krankheit diagnostiziert wird. Besonders Diabetes des Typ 2 ist tückisch und beginnt schleichend. Der Krankheitsprozess verläuft lange Zeit schmerz- und symptomfrei. Die Folge: Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel. Dieser führt wiederum zu Durchblutungsstörungen und damit zu einer Schädigung der Blutgefässe und Nerven. Im schlimmsten Fall endet dies mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, Nierenschwäche, Empfindungsstörungen, Netzhautschäden oder Erektionsstörungen.

Was sind die Ursachen für Diabetes und einen erhöhten Blutzuckerspiegel?
Bei Diabetes des Typ 2 handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel ist die Folge. Ursachen für eine Erkrankung können unterschiedlicher Natur sein und sind nicht nur mit dem Alter in Verbindung zu bringen. Das ist ein Irrglaube. Auch die genetische Veranlagung sowie ein ungesunder Lebensstil bergen ein hohes Risiko. Übergewichtige Menschen oder Menschen mit zu wenig Bewegung sind ebenfalls gefährdet.

Wie wirkt sich ein hoher Blutzucker auf den Körper aus?

Bei einem zu hohen Blutzuckerspiegel passiert Folgendes:  Im Körper entstehen schädliche Zucker-Eiweiss-Komplexe (AGEs), welche zu einer enormen Verschlechterung der Zellversorgung führen und die Gefässwände nachhaltig schädigen. Hier spricht man auch von einer sogenannten Arteriosklerose (Arterienverkalkung), welche als Auslöser von Durchblutungsstörungen gilt. Wird nichts dagegen unternommen, kann es zu einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) kommen. Die Muskulatur kann nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und Augen, Nerven und Nieren geschädigt werden. Weiter verursachen diese Komplexmoleküle Entzündungen und eine Verschlechterung der körpereigenen Wundheilung. Die Folge kann zum Beispiel ein diabetischer Fuss sein, der im schlimmsten Fall amputiert werden muss.

Erste Symptome bei Durchblutungsstörungen:
•    Kribbeln in Armen und Beinen
•    Wadenkrämpfe
•    einschlafende Hände und Füsse
•    Blässe
•    häufigeres Frieren
•    Muskelschwäche
•    Taubheitsgefühl

Was kann man tun bei hohem Blutzucker und Durchblutungsstörungen?
Wer etwas zur Verbesserung seines Zustands und vor allem für eine bessere Durchblutung tun möchte, der muss selbst aktiv werden und die Komfortzone endgültig verlassen. Eine gesunde Lebensweise, viel Bewegung und der Verzicht auf Nikotin und regelmässigen Alkoholgenuss sind unumgänglich. Bei vielen Patienten ist eine Bewegungstherapie mit Krankengymnastik, Fahrrad- oder Schwimmtraining von Nöten. Auch eine gesunde Ernährung ist ausschlaggebend für einen korrekt eingestellten Blutzuckerspiegel und eine funktionierende Durchblutung. Letztere kann durch pflanzliche Arzneimittel, zum Beispiel aus der Tibetischen Medizin, angekurbelt und Dysfunktionen präventiv entgegengewirkt werden. Grundlage der Tibetischen Medizin ist die Herstellung des inneren Gleichgewichts der Kräfte im Körper. Wichtig ist es in jedem Fall, sich selbst den Spiegel vorzuhalten, den eigenen Lebensstil einmal kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls drastisch zu ändern, um Durchblutung und Blutzuckerspiegel dauerhaft im Gleichgewicht zu halten.

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