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Fit durch die Wechseljahre – natürliche Hilfsmittel

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Ob Hitzewallungen, unruhige Nächte oder Blasenschwäche – mit den Wechseljahren kann sich der weibliche Körper verändern. Das passiert meist nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langsamer Prozess. Gegen Stimmungsschwankungen und körperliche Beschwerden lässt sich allerdings auch ohne Medikamente etwas tun.

Zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr stellt sich der Körper der Frau um. Er produziert immer weniger Östrogen und Gestagen, bis schließlich die Menopause einsetzt. Darauf reagiert jede Frau anders. Während die eine keine Beschwerden hat, leidet die andere unter den hormonellen Veränderungen. Aber Frauen müssen sich nicht einfach damit abfinden, denn um Körper und Seele einen sanften Übergang in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen, gibt es natürliche, hormonfreie Methoden.

  • Bewegung Gezielte Bewegung unterstützt Frauen in der Lebensmitte, gesund zu bleiben. Lockeres Seilspringen, Kraft-Übungen mit Gewichten oder Yoga wirken sich nicht nur positiv auf die Seele, sondern auch auf den Körper aus: Frauen, die in den Wechseljahren Sport treiben und auf ausreichend Bewegung achten, leiden seltener unter Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Denjenigen, die nach der Menopause mit Blasenschwäche zu kämpfen haben, können bspw. spezielle Übungen für den Beckenboden helfen. Dazu zählt etwa leichtes Pilates-Training, das die Beckenbodenmuskulatur stärkt, Muskeln, Bänder und Gewebe wieder elastisch werden lässt und dazu beiträgt, dass Frau die Kontrolle über ihre Blase behält.
  • Ernährung Mit einer Kombination aus einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung an der frischen Luft lässt sich einer Gewichtszunahme entgegensteuern und das Gewebe straffen. Spätestens ab dem 50. Lebensjahr ist es zu empfehlen vermehrt auf industriell verarbeitete Lebensmittel zu verzichten und eher auf frische, saisonale Zutaten wie Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie mageres Fleisch und Fisch umzusteigen. Pflanzliche Öle mit einem hohen Omega-3-Gehalt versorgen den Körper zudem mit ungesättigten Fettsäuren – davon kann auch die Haut profitieren.
  • Kräuter Schon Paracelsus wusste, dass gegen alles ein Kraut gewachsen ist. Pflanzliche Extrakte aus der Traubensilberkerze bspw. unterstützen den hormonellen Umstellungsprozess auf schonende Weise und können so körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme, Schweissausbrüche und Hitzewallungen lindern. Wer innerlich unausgeglichen ist, sollte zu Johanniskraut greifen – die Wirkstoffe der Pflanze helfen bei Nervosität oder Stimmungsschwankungen. Da die Pflanze um die längsten Tage des Jahres herum blüht und somit viel Sonne tanken kann, wird ihr die Fähigkeit nachgesagt, düstere Gedanken im übertragenen Sinne zu erhellen.
  • Entspannung Letztlich helfen auch eine positive Grundeinstellung und die Fähigkeit, neben anderen auch sich selbst gleichermassen zu schätzen und zu lieben , um mit den Wechseljahren besser zurecht zu kommen. Wer sich selbst unter Druck setzt, kann öfter unter seelischen sowie körperlichen Beschwerden leiden. Richtig zu entspannen, ist wichtig für unser Wohlbefinden und für unsere Gesundheit. Ob es Massagen, Saunabesuche oder Spaziergänge sind – sich selbst zu belohnen, schafft schöne Momente des Abschaltens und der Erholung.
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