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Wie Automatisierungen und Transporthilfen Arbeitnehmer entlasten können

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Rücken- und Kreuzschmerzen sind neben allgemeiner Schwäche die häufigsten Beschwerden, unter denen Männer und Frauen in der Schweiz leiden. So geben beispielsweise 29,6 Prozent der befragten Männer an, dass sie von solchen Schmerzen betroffen sind. Bei den Frauen sind es sogar über 35 Prozent.

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Begünstigt werden Rücken- und Kreuzschmerzen durch solche Tätigkeiten wie schweres Heben oder ständiges Knien, weshalb manche Berufsgruppen ein erhöhtes Risiko für diese Art von Erkrankungen aufweisen. Perspektivisch lohnt es sich, die Arbeitsbedingungen in solchen Fällen durch Hilfsgeräte zu verbessern.

Risiko für Erkrankungen des Bewegungsapparats berufsabhängig

Transporthilfen wie Tischwägen oder Rollbehälter, wie man sie beispielsweise im Jungheinrich Profishop findet, können Arbeitsabläufe nicht nur optimieren, sondern die Arbeitnehmer in den Risiko-Berufsgruppen merklich entlasten. Rücken und Gelenke werden besonders durch monotone Tätigkeiten oder das Tragen und Heben von schweren Lasten beansprucht. Durch extreme, unnatürliche Gelenkwinkelstellungen werden die Gelenke und der Rücken kontinuierlich unter Druck gesetzt, worunter in besonderem Masse Handwerker wie Fliesenleger oder Installateure leiden.

Auch Fachkräfte für Lagerlogistik müssen im alltäglichen Arbeitsablauf schwere Waren bewegen, was in einer steten Überanstrengung von Muskeln, Sehnen und Bändern resultieren kann. Vermeiden lassen sich solche Tätigkeiten selten. Schliesslich ist allein die Bautätigkeit in der Schweiz aufgrund von niedrigen Zinsen und der hohen Zuwanderung im letzten Jahr um 8,7 Prozent gestiegen, sodass nach wie vor eine grosse Nachfrage den Markt im Baugewerbe bestimmt. Doch Maschinen und Transporthilfen erleichtern zumindest schwere Arbeiten und miniminieren das Risiko von Krankheiten des Bewegungsapparats. Auch in grossen Logistikzentren können beispielsweise Arbeitsabläufe automatisiert werden, um in Hinblick auf den demografischen Wandel und das steigende Renteneintrittsalter frühzeitig gegenzusteuern.

Gesundheitlichen Beeinträchtigungen frühzeitig entgegenwirken

Auch als Arbeitnehmer sollte man auf seinen Körper hören und Anzeichen für gesundheitliche Beeinträchtigungen früh genug entgegenwirken. Mit Sportarten wie Schwimmen oder Pilates kann man Verspannungen lösen und die Muskulatur stärken. Zudem sollte man den Kontakt zu Berufsgenossenschaften und Krankenkassen suchen, denn diese bieten eine gezielte Beratung für die entsprechende Berufsgruppe an. Vor allem der kontinuierliche Positionswechsel ist eine Möglichkeit, wie die Belastung der Gelenke möglichst gering gehalten werden kann. Doch nicht nur schweres Heben von Lasten oder dauerhaftes Knien bei der Arbeit können zu Rückenschmerzen führen: Auch die falsche Sitzposition bei der Büroarbeit kann Beschwerden im Rücken begünstigen. Rechtzeitiges Eingreifen hilft dabei, aus dem Kreislauf auszubrechen.

 

Foto: © Wavebreak Media Ltd/123rf.com

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