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Spenderate von Organen soll erhöht werden

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In der Schweiz werden zu wenig Organe gespendet. Der "Dialog Nationale Gesundheitspolitik" hat deshalb an seiner Sitzung vom 23. November 2017 die nationalen Transplantationsnetzwerke beauftragt, die Gründe für die tiefe Spenderate genauer zu ermitteln.

Der Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen» hat sich 2013 zum Ziel gesetzt, die Organspenderate zu erhöhen, von 12 verstorbenen Spenderinnen und Spendern pro Million Einwohner im Jahr 2012 auf 20 im Jahr 2018. Heute liegt dieser Wert bei 17,4. Das Ziel des Aktionsplans wird voraussichtlich nicht erreicht werden, obwohl die Prozesse und Strukturen ebenso wie die Finanzierung in den letzten Jahren verbessert wurden. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass immer noch viele Angehörige eine Organspende ablehnen.

Der "Dialog Nationale Gesundheitspolitik" als Träger des Aktionsplans hat deshalb die fünf Transplantationsnetzwerke beauftragt, mehr Klarheit über die Gründe der hohen Ablehnungsrate zu gewinnen und ihn bis im Frühling 2018 darüber zu informieren. Bund und Kantonen ist es ein grosses Anliegen, die Spenderate weiter zu erhöhen. Personen, die auf ein Organ warten, sollen eine Chance haben, rechtzeitig ein solches zu erhalten.

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