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Die Schweiz zählt 14 217 Standorte im ambulanten Bereich

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2015 zählte die Schweiz 14 217 Standorte im ambulanten Bereich (ausserhalb des Spitalsektors). 48% dieser Standorte erbrachten spezialmedizinische Leistungen, 37% Leistungen der medizinischen Grundversorgung und 16% beides. Knapp 17 600 Ärztinnen und Ärzte waren dort tätig. 28% von ihnen hatten ihre medizinische Grundausbildung ausserhalb der Schweiz absolviert. Dies sind einige Ergebnisse der erstmals durchgeführten Erhebung «Strukturdaten der Arztpraxen und der ambulanten Zentren» (Erhebung MAS).

Im Rahmen der Erhebung MAS werden Informationen zu den Arztpraxen und ambulanten Zentren (Unternehmen) sowie zu den eigentlichen Standorten, an denen die medizinischen Leistungen erbracht werden, erhoben. Die meisten Arztpraxen und ambulanten Zentren umfassen nur einen Standort. Im Jahr 2015 waren 91% der Arztpraxen und ambulanten Zentren mit nur einem Standort als Einzelunternehmen, 7% als Aktiengesellschaft (AG) und 2% als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) organisiert.

28% der Standorte von Einzelunternehmen waren Teil einer Gruppenpraxis. Eine Gruppenpraxis besteht aus mehreren Einzelunternehmen, die gemeinsame Infrastrukturen verwenden und/oder sich das Personal teilen. 2015 gehörten 53% dieser Standorte zu einer Gruppenpraxis mit zwei, 22% mit drei und 25% mit vier oder mehr Praxen.

Grundversorgung weist höchste Patientenzahlen auf

Die Standorte mit medizinischer Grundversorgung (Allgemeine Innere Medizin, Pädiatrie, praktische Ärztin / praktischer Arzt) behandelten am meisten Patientinnen und Patienten. Ihre mediane Patientenzahl (Anzahl Personen, die im Referenzjahr mindestens eine Leistung erhalten haben) betrug 1779. Bei Standorten mit gemischtmedizinischer Versorgung lag dieser Wert bei 992, bei solchen mit spezialmedizinischer Versorgung bei 400.

Fast 17 600 Ärztinnen und Ärzte in den Praxen tätig

Im Jahr 2015 arbeiteten in den Arztpraxen und ambulanten Zentren 17 599 Ärztinnen und Ärzte mit medizinischer Grundausbildung (14 044 Vollzeitäquivalente). 28% dieser Ärztinnen und Ärzte hatten ihr Arztdiplom ausserhalb der Schweiz erworben, die meisten von ihnen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (90%).

Die Arztpraxen und ambulanten Zentren beschäftigten insgesamt 51 853 nichtärztliche Personen (25 192 Vollzeitäquivalente). Am 31. Dezember 2015 waren 51% in der medizinischen Praxisassistenz und 19% in anderen Berufsgruppen der Gesundheitsversorgung tätig. 30% der Personen waren nicht in der Gesundheitsversorgung beschäftigt.

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