Ohne Salz schmeckt die Suppe nicht
In der kalten Jahreszeit wird wieder deftiger gekocht. Speziell Eintöpfe sind ohne die würzende Wirkung des Salzes undenkbar. Als geschmacksgebende Zutat zu vielen Lebensmitteln hat dieser Mineralstoff große Bedeutung. Das zeigt bereits die Tatsache, dass "salzig" neben "süß", "sauer" und "bitter" eine der vier Grundgeschmacksarten ist, die der Mensch unterscheiden kann. Die Geschmackssensoren auf der Zunge erkennen Salz und leiten diese Empfindung an das Gehirn weiter.
In den USA wie in Europa gibt es Kritiker, die den Salzkonsum aus gesundheitlichen Gründen am liebsten zwangsweise beschränken würden. Jetzt regt sich in amerikanischen Wissenschaftlerkreisen Widerstand gegen diese Forderung. Denn es gibt, so Professor Dr. David McCarron von der Universität von Kalifornien, im Körper ein Netzwerk aus Nervenzellen, die den Salzbedarf messen und die Informationen ans Gehirn weiterleiten.
Der Körper reagiert auf die Bedarfsmeldung mit einem individuellen Salzappetit. "Dieser Mechanismus stellt sicher, dass der Organismus über genügend Salz verfügt, um die Körperfunktionen aufrechtzuerhalten", so McCarron. Den Salzgehalt in Nahrungsmitteln zu reglementieren, um so den Salzverzehr zu drosseln, ist laut McCarron deshalb aus wissenschaftlicher Sicht wenig sinnvoll.
Wichtig für den Flüssigkeitshaushalt
Der Mineralstoff Salz ist zudem für den Flüssigkeitshaushalt des Menschen von grundlegender Bedeutung. Salz ist laut Professor McCarron somit ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Der Organismus kann beispielsweise durch einen gesteigerten Salzappetit auf einen vermehrten Salzbedarf nach Durchfällen, Blutungen oder starkem Schwitzen reagieren.
Auf www.vks-kalisalz.de können Interessierte die Broschüre "Salz als Lebensmittel - unverzichtbar und wertvoll" kostenlos herunterladen. Die Broschüre kann ebenfalls kostenfrei beim Verband der Kali- und Salzindustrie e.V. (Reinhardtstraße 18A, 10117 Berlin, E-Mail: info.berlin@vks-kalisalz.de) angefordert werden.



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