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Schadstoffe in der Muttermilch nehmen ab

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Die Konzentration von PCB, Dioxinen und Furanen in der Muttermilch hat zwischen 2002 und 2009 in der Schweiz um praktisch die Hälfte abgenommen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die Massnahmen im In- und Ausland zur Reduktion dieser Schadstoffe. Damit die Belastung nachhaltig zurückgeht, sind jedoch weitere Anstrengungen nötig.

Die Schweiz nahm 2009 zum ersten Mal an einer Messkampagne der Weltgesundheitsorganisation teil, deren Ergebnisse am 26. April in Genf anlässlich der Konferenz über die persistenten organischen Schadstoffe (Persistent Organic Pollutants, POP) der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. POPs sind vom Menschen hergestellte Chemikalien, die in der Umwelt nur schwer abbaubar sind und toxische Eigenschaften aufweisen. Zu den POPs gehören Substanzen wie die polychlorierten Biphenyle (PCB), Dioxine, das Insektizid DDT oder bromierte Flammschutzmittel. Viele POPs reichern sich besonders in fetthaltiger Nahrung und dadurch auch im Menschen an, wo sie vorwiegend im Fettgewebe und in der Muttermilch eingelagert werden.

Die WHO in Zusammenarbeit mit UNEP koordiniert seit 1987 Messkampagnen über die Belastung der Muttermilch mit POPs. Diese Daten dienen dazu, die Wirksamkeit der POP-Konvention und nationaler Massnahmen zu überprüfen.

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