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Macht die Wohnung krank?

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Eigentlich will man sich in den eigenen vier Wänden wohl fühlen und sich keine Gedanken um seine Gesundheit machen müssen. Doch wer nicht aufpasst, den können gefährliche Baustoffe, Pestizide, Elektrosmog oder auch unzureichendes Lüften krank machen.

Doch wie kann man sich schützen?

1. Elektrosmog

In modernen Haushalten wimmelt es geradezu von Elektrosmog-Quellen. Kabel, Steckdosen, Radiowecker, Handys, Tablets, Babyfone und Geräte im Standby-Modus sind überall vorhanden. Je mehr Geräte vorhanden sind, desto höher wird die Belastung durch elektromagnetische Strahlung. Das kann Müdigkeit, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen verursachen.

Ganz kann man sich heute nicht der Strahlenbelastung entziehen, doch man kann darauf achten, sie so gering wie möglich zu halten. Geräte sollten daher immer ganz ausgeschaltet werden. So fällt eine Quelle für Elektrosmog auf einfache Weise weg und man spart sogar noch Geld, indem man Strom spart.

Fernseher, Computer und Laptop sollte man am besten ganz aus dem Schlafzimmer verbannen oder zumindest komplett ausschalten. Zum Elektrosmog kommt gerade bei Tablets und Handys noch das blaue Licht als Störquelle hinzu, das aufgrund seiner Wellenlänge zusätzlich den Schlaf stören kann.

2. Schimmel

Besonders im Winter tritt gern Schimmel in der Wohnung auf. Die Heizungen laufen auf Hochtouren und man will vermeiden, dass die Wärme wieder verloren geht. Daher lüftet man selten. Bereits die Atemluft enthält eine gewisse Luftfeuchtigkeit. Noch mehr Feuchtigkeit entsteht beim Duschen, Baden oder Kochen und diese kann nicht entweichen, wenn nicht ausreichend gelüftet wird.

Hier hilft, mehrmals täglich stosslüften. Das fördert den Luftaustausch, das Wohnklima verbessert sich und bei wenigen Minuten kühlt auch die Wohnung nicht zu sehr aus. Die Feuchtigkeit hat genug Gelegenheit, zu verfliegen und die Schimmelbildung wird deutlich reduziert.

3. Schadstoffe

In vielen Möbeln werden unterschiedliche Mittel verwendet, um Holz haltbarer zu machen oder um einzelne Elemente miteinander zu verbinden.

So wird zum Beispiel Formaldehyd häufig als Aminoplaste in Spanplatten verwendet. Das kann unter anderem zu Schwindel, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen führen. Wenn man Möbel aus Spanplatten kauft, dann sollte man Billighersteller meiden und auf Umweltsiegel achten.

Holzschutzmittel bewahren vor Pilz- und Insektenbefall, aber es handelt sich hier ebenfalls um Gifte, sogenannte Biozide. Sie können, wenn sie in Kontakt mit der Haut kommen oder eingeatmet werden, Reizungen oder allergische Reaktionen verursachen. Manche Mittel stehen auch in Verdacht, krebserregend zu sein. Daher sollte man gerade im Innenbereich auf Holzschutzmittel verzichten. Hier kann man auf Hartöl oder eine wasserbasierte Lasur zurückgreifen.

Wenn unklare Krankheitssymptome auftreten, dann sollte man daran denken, dass die Ursachen eben auch in der Wohnung oder im Haus selbst liegen können. Mit einem Selbsttest und der Beachtung von Tipps, kann man bereits einige Ursachen ausschalten, bevor die Gesundheit ernsthaft geschädigt wird.

 

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