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Barrierefreies Badezimmer einrichten – darauf sollten Sie achten

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Bei der Renovierung und Sanierung ihres Badezimmers sollten Immobilienbesitzer langfristig denken und die kommenden Jahrzehnte bei der Planung einbeziehen. Die wenigsten Bewohner gestalten ihr Bad regelmässig um – einmal saniert, bleibt es oft bis zu 20 Jahre oder länger im gleichen Zustand. Umso wichtiger ist es, dass Personen ab 50 Jahre einplanen, dass ihr körperlicher Zustand kaum noch besser wird, sondern das eine oder andere Gebrechen hinzukommt. Dann bereits ein barrierefreies Badezimmer zu besitzen, ist von grossem Vorteil.

Ein barrierefreies Badezimmer zu haben, bedeutet, dass das Bad auch von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen benutzt werden kann, ohne dass sie zusätzliche Unterstützung benötigen. Es ist dabei auf jeden Fall möglich, ein modernes Badezimmer zu besitzen, das nicht an ein Zimmer im Krankenhaus erinnert.

Vor allem, weil das Bad heutzutage immer mehr den Charakter einer Wohlfühloase eingenommen hat, ist es wichtig, dass sich auch Senioren weiterhin dort wohlfühlen. Vor allem im Alter spielen Wohlbefinden, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit eine wichtige Rolle, sodass diese Faktoren gewährleistet sein sollten.

Die Auswahl an entsprechender Einrichtung ist heute gross, wodurch sich Wellness und Selbstständigkeit ohne Probleme kombinieren lassen. Die bodengleiche Dusche setzt sich durch und ist längst nicht mehr nur im barrierefreien Badezimmer zu sehen. Immer mehr Menschen wissen den eleganten Stil dieser Duschen zu schätzen und freuen sich darüber, keine Stufen auf nassen Fliesen steigen zu müssen.

Neben bodengleichen Duschen gibt es ebenso Badewannen, die über eine wasserdichte Tür verfügen. Um gelegentlich ein Bad zu nehmen, sind sie ideal. Mit entsprechenden Hilfsmitteln und Wandgriffen ist es sogar möglich, sich im höheren Alter in der Badewanne eine entspannende Auszeit zu gönnen.

Massnahmen für Barrierefreiheit im Bad
Um ein modernes Badezimmer zu haben, das nicht auf den ersten Blick barrierefrei ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Eine bodengleiche Dusche sollte von Anfang an gross genug eingeplant werden. Solange die Mobilität gross ist, freuen sich die Bewohner über das große Platzangebot in der Dusche. Später ist es bei einer übergrossen Variante möglich, einen Hocker hineinzustellen oder sogar mit dem Rollstuhl in die Dusche zu fahren.
  • Grundsätzlich sollte im höheren Alter unter Umständen in Betracht gezogen werden, mit dem Badezimmer in einen anderen Raum umzuziehen. Dieser Schritt ist hilfreich, wenn das bisherige Badezimmer relativ klein ist, sich im Obergeschoss befindet oder sich die Tür nicht verbreitern lässt. Diese Punkte führen sonst dazu, dass Senioren sich im Rollstuhl oder am Rollator nicht selbstständig im Bad bewegen können. Ein geräumiges Badezimmer im Erdgeschoss ist in solchen Fällen sinnvoller.
  • Haltegriffe an den Wänden lassen sich nachträglich anbringen. Es ist nicht notwendig, sie bei einer grundlegenden Renovierung sofort zu installieren.
  • Ein grosser Wandspiegel ermöglicht es auch sitzenden Menschen, sich beim Frisieren oder Schminken im Spiegel zu betrachten.

 

Foto: © clipdealer.de

 

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