Home | Leben & Stil | Beim Online-Shopping richtig sparen

Beim Online-Shopping richtig sparen

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

„Geiz ist geil“ ist nicht nur ein Werbeslogan Saturns in Deutschland, in der Schweiz hat sich der forsche Spruch ebenfalls bereits etabliert. Mit satten Preisnachlässen gehen nicht nur stationäre Handelsgeschäfte, sondern auch diverse Online-Shops auf Kundenfang. Rabatte und Gutscheine versprechen lukrative Angebote. Besonders die Bereiche Unterhaltungselektronik, Lebensmittel und Bekleidung sind bei den Konsumenten sehr begehrt. Folgende Tipps helfen dabei, weiterhin auf den Shopping-Touren bares Geld zu sparen.

 

 

 

‼       Schlussverkäufe/Sales abwarten

Jede neue Saison beginnen die Händler mit einem Schlussverkauf, durch den sie ihre Lagerbestände verringern und Platz für die neue Ware schaffen wollen. Diese Zeiten sind günstig für Sparfüchse, um das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern. Mit Schlagworten wie Black Friday, Cyber Monday oder Mid-Season-Sale locken die Händler in regelmäßigen Abständen die Kunden auf ihre Webseiten. Bei Rabatten bis zu 70 Prozent kann man echte Schnäppchen ergattern.

‼       Vergleichsportale nutzen

Trotz der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller sind die Preise vieler Waren von Shop zu Shop unterschiedlich, da jeder Händler seine Preise selbst festlegt. Wer verschiedene Vergleichsportale nutzt, kann bei Kleidung, Computerzubehör oder Reisebuchungen ordentlich sparen.

       Nach Gutscheincodes Ausschau halten

Mit Gutscheincodes lassen sich teilweise bis zu 25 Prozent des Originalpreises einsparen. Dafür müssen Konsumenten meistens nichts anderes tun, als den Namen des Shops in Kombination mit dem Wort Gutscheincode in eine Suchmaschine eingeben. Viele Shop-Betreiber verschicken regelmässig Rabattgutscheine an ihre Kunden und suggerieren diesen, dass es sich um ein exklusives Angebot handelt. Allerdings erhalten diese Mitteilung in der Regel alle registrierten Nutzer. Trotzdem muss man nicht als erster das Sparangebot nutzen, weil normalerweise ausreichend Produkte erhältlich sind, sodass sich jeder sein Schnäppchen sichern kann.

Depositphotos_16276151_originala.jpg

       Das Surfverhalten ändern

Wer sich für ein Produkt interessiert, muss sich vor „Dynamic Pricing“ in Acht nehmen. Viele Online-Shops sind dazu übergegangen, für dieselbe Ware unterschiedliche Preise zu veranschlagen, indem sie sich dem Surfverhalten des Konsumenten anpassen – denn das Betriebssystem, der Browser und das Gerät beeinflussen den Preis. Durch diese drei Möglichkeiten kann man das aber verhindern:

  • a)    Im Inkognito-Modus surfen

Durch die Verwendung von Cookies merkt sich das World Wide Web, welche Produkte sich der User angesehen hat. Daraufhin wird die Internetwerbung auf ähnliche Produkte ausgerichtet, um den Kunden zum Kauf zu animieren. Cookies können den Preis in die Höhe treiben, manchmal haben sie aber auch positive Auswirkungen auf die Preisentwicklung.

  • b)     Einloggen und Preise vergleichen

Viele Online-Anbieter versprechen Stamm- ebenso wie Neukunden einen günstigeren Preis. Doch ist das wirklich so? Zur Überprüfung lohnt sich ein Blick auf dasselbe Produkt im eingeloggten und anonymen Modus.

  • c)     Das Betriebssystem entscheidet

Je nachdem, welches Endgerät für den Einkauf verwendet wird, können die Kosten unterschiedlich hoch ausfallen. Testkäufe des Verbraucherschutzes aus Deutschland haben ergeben, dass der Wert eines Produktes in vielen Fällen von dem Herkunftsland und dem benutzten Gerät des Käufers abhängig gemacht wird. Es lohnt sich also, nicht nur das Smartphone, sondern auch den PC zum Preisvergleich zu nutzen.

       Shoppen im Ausland

Nicht selten ist das Objekt der Begierde in Deutschland günstiger als in der Schweiz. Ein zusätzlicher Anreiz für den Kauf im europäischen Ausland ist die Tatsache, dass sich die Schweizer die Mehrwertsteuer wieder zurückholen können. Um überteuerte Portokosten einzusparen, sollten sich die Käufer ihre Pakete an die deutsch-schweizerische Grenze schicken lassen. Anbieter wie mypaketshop.com oder deutsche-lieferadresse.com lagern die Bestellungen dann in einem Paket-Shop und die Käufer können sich die bestellten Waren dort abholen.

 

Foto1: © stokkete¨
Foto2: © Subbotina

 

 

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Medienvertrauen
Amerikaner vertrauen Trump laut einer Umfrage mehr als den Medien. Wie sieht das bei unseren Lesern aus?