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Kleidung richtig pflegen

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Die Fenster putzen, bügeln, das Badezimmer reinigen - es gibt deutlich unangenehmere Hausarbeiten zu erledigen als beispielsweise Wäsche zu waschen - so das Ergebnis einer Umfrage.

Während 21 Prozent der Schweizer wenig Lust verspüren, den Fensterputzlappen zu schwingen, empfinden laut der repräsentativen Umfrage von immowelt.ch 6 Prozent der Befragten das Wäschewaschen als eine weniger mühsame Hausarbeit. Dreckige Wäsche in die Maschine, Waschmittel hinzugeben, Programm wählen und fertig! Doch ganz so einfach ist es oft auch wieder nicht - sonst kommt der Pullover zwei Nummern kleiner aus der Maschine wieder heraus; beim Shirt hat sich die Naht verzogen; und die Jeans ist nach ein paar Mal Waschen ausgeblichen. Damit dies und Ähnliches mehr nicht passiert, gibt es beim Wäschewaschen einiges zu beachten.

Vorsicht bei Kleidungsstücken aus Kaschmirwolle

Kaschmir ist eine feine Naturfaser und zählt zu den edelsten Materialien. Die Wolle wird aus dem Unterhaar der Kaschmirziege gewonnen und ist ein besonders gefragtes Material für Schals, Mützen und Pullover. Die Faser ist besonders wärmedämmend, weich, leicht, strapazierfähig und hält bei der richtigen Pflege jahrelang. Und gerade wegen Letzterem findet man Kaschmirpullover vor allem als ganz klassische Modelle in Beige, Grau, Dunkelblau oder mehrfarbig mit Streifen. So passen sich die Pullover wirklich über viele Jahre hinweg modisch in sich ändernde Outfits ein. Bei der Pflege gibt es dafür umso mehr zu beachten. Es ist ratsam, Kleidung aus Kaschmir nur per Hand zu waschen oder zur professionellen Reinigung zu geben. Bei der Handwäsche sollte man beachten, dass das Wasser nicht wärmer als 30 Grad sein sollte und das Kleidungsstück danach mehrmals in kaltem Wasser gespült wird. In keinem Fall sollte es zum Trocknen aufgehängt, sondern auf ein trockenes Frottiertuch gelegt werden, dann sollte man es in die richtige Form bringen und so trocknen lassen. Kaschmir muss nicht oft gewaschen werden, da die Wolle über selbstreinigende Eigenschaften verfügt. So reicht es oft schon aus, die Kleidung draussen gut zu lüften.

Jeans lieber nicht waschen?

Ob in Schwarz, Blau oder Grau, ob im Skinny-Fit-Cut, gerade oder locker geschnitten, ob mit oder ohne Waschung - Jeans gehören in jeden gut sortierten Kleiderschrank und sind weltweit beliebt. Laut dieser Infografik werden jährlich circa 2 Milliarden Jeans hergestellt. Nichtsdestotrotz wissen viele gar nicht, wie man den rauen Denim-Stoff am besten wäscht, ohne dass weder Form noch Farbe der Hose zu sehr darunter leiden. Chip Bergh, Chef von Levi's wäscht seine Jeans nie und greift bei Flecken stattdessen zu Schwamm und Zahnbürste. Wer auf eine besonders lange Lebensdauer seiner Hose aus ist, sollte ebenfalls diese Methode anwenden. Gegen Gerüche hilft ordentliches Durchlüften; Keime werden ausreichend abgetötet, wenn man die Hose, in eine Plastiktüte gehüllt, ins Eisfach legt. Wem diese Methode nicht zusagt, der sollte seine Jeans nach frühestens fünfmaligem Tragen in die Waschmaschine geben: Die Hose auf links ziehen und bei maximal 30 Grad waschen. Auf Weichspüler sollte verzichtet werden, da dieser die synthetischen Fasern zerstören kann, wodurch die Hose schneller ihre Form und damit den perfekten Sitz verliert.

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