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Kontaktlinsen oder Brille? Die geeignete Sehhilfe finden

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Wer die Tageszeitung oder die Verkehrsschilder nicht mehr richtig entziffern kann, leidet mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer Sehschwäche und sollte daher dringend einen Augenarzt oder zumindest Optiker konsultieren. Dieser kann den Grad und die Art der Sehbeeinträchtigung leicht überprüfen und eine geeignete Sehhilfe empfehlen. Zur Auswahl stehen Brillen sowie Kontaktlinsen.

Brillen: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Einer aktuellen Studie zur Folge entscheiden sich rund 53 Prozent der Schweizer, die eine Sehhilfe benötigen, für eine Brille. Nur 16 Prozent greifen, wenn die Augen schwächer werden, zu Kontaktlinsen. Die Brille ist also immer noch die erste Wahl, um die Augen zu unterstützen und wieder für zufriedenstellende Sicht zu sorgen. Und das hat seinen guten Grund. Denn eine Brille kann genauestens auf die Augen eingestellt werden. Zudem kann man sie in jeder Situation einfach auf- und absetzen und auch die Reinigung und Pflege sind spielend leicht. Ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass Brillen im Winter gerne beschlagen. Zudem kann der Brillenrand je nach Modell das Sichtfeld etwas einschränken. Und wer sich im Sommer oder im Skiurlaub mit einer Sonnenbrille ausrüstet, um die Augen vor schädlichem UV-Licht zu schützen, muss diese ebenfalls in der richtigen Sehstärke kaufen und daher etwas mehr Geld ausgeben als für ein ungeschliffenes Modell. Eine Brille ist trotzdem für viele die erste Wahl. Verschiedenste Formen, Farben und Trends ermöglichen es, genau die Brille zu finden, die am besten zum eigenen Stil passt.

Kontaktlinsen: Die praktische Alternative zur klassischen Brille

Immer mehr Menschen mit einer Sehschwäche ziehen Kontaktlinsen einer Brille vor beziehungsweise entscheiden sich, beides zu verwenden. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Besonders Sportler wissen die praktischen Linsen zu schätzen. Denn diese werden direkt auf die Netzhaut gesetzt, was besonders bei Teamsportarten wie Fussball oder Volleyball das Risiko minimiert, dass die Sehhilfe beschädigt wird oder man sich gar verletzt. Das uneingeschränkte Sichtfeld und das unkomplizierte Nutzen einer nicht geschliffenen Sonnenbrille sind weitere Vorteile. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben von Kontaktlinsenträgern gerecht zu werden, gibt es inzwischen sowohl im lokalen Handel als auch im Internet eine grosse Auswahl der praktischen Sehhilfen. Je nach Tragedauer und Anlass kann man zwischen weichen oder harten sowie Tages-, Wochen- oder Monatslinsen wählen. Zudem können die kleinen Haftschalen inzwischen sogar mit Gleitsichtfunktion ausgestattet werden, sollte dies erforderlich sein. Die Handhabung ist zwar etwas, das erlernt werden muss, um die erforderlichen Hygienestandards einzuhalten. Ist hier aber erst einmal eine Routine gefunden, gehen das Einsetzen, Entnehmen und Reinigen der Kontaktlinsen leicht von der Hand.

Brille oder Linse – eine Frage des persönlichen Geschmacks

Ob man sich für eine Brille oder Kontaktlinsen entscheidet, hängt in erster Linie vom eigenen Geschmack ab. Die einen lieben ihre Brille und setzen diese gern als modisches Accessoire ein. Die anderen schwören auf die uneingeschränkte Sicht bei jeder Wetterlage, die ihnen Kontaktlinsen bieten. Wer stets die Vorteile beider Sehhilfen geniessen möchte, lässt sich beim Optiker einfach neben einer Brille auch entsprechende Linsen anpassen.

 

Bild: © puhhha/123rf.com

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