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Lohnt sich ein Rauchstopp mit E-Zigaretten?

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Kaum ein anderes Produkt ist derart umstritten wie die E-Zigarette. In diesem Artikel werden wir auf einzelne Kritikpunkte eingehen.

Als Erfinder und Urvater der modernen E-Zigarette gilt der in China geborene Wissenschaftler Hon Lik. Hons Vater ist in frühen Jahren an Lungenkrebs gestorben. Hon selbst war ebenfalls starker Raucher. Seine Idee war es, das Nikotin auf eine rauchlose Art konsumieren zu können. Denn gar nicht das Nikotin, sondern viel mehr der Rauch der Tabakzigarette ist extrem schädlich. Im Jahre 2003 war sein erster Prototyp fertig, die E-Zigarette war geboren. Bis heute sind verschiedene Verbesserungen in dieses Produkt eingeflossen, das Funktionsprinzip ist aber immer noch dasselbe.

Wie genau funktioniert eine elektronische Zigarette?

Die wichtigsten Bauteile einer E-Zigarette sind der Akkuträger und der Verdampfer. Innerhalb des Akkuträgers befinden sich leistungsfähige Akkus. Der Verdampfer wird mit Liquid befüllt, welches per Knopfdruck verdampft wird. Eine kleine Heizwendel im Verdampfer macht diesen Prozess möglich.

Weshalb können E-Zigaretten explodieren?

Explodierende E-Zigaretten sind äusserst selten. Damit dieses Szenario eintritt, müssen verschiedene Dinge vorab geschehen. Die Ursache bei einer explodierenden E-Zigarette liegt beim Akku. Werden ausschliesslich gute, für elektrische Zigaretten geeignete Akkus benutzt, ist eine Explosion nahezu ausgeschlossen. Damit es überhaupt zu einer Explosion kommen kann, braucht es ein Akkuträger, der keine Ausgasungslöcher besitzt. Ein Akku explodiert nicht einfach so, sondern kann im ungünstigsten Fall ausgasen. In einem komplett verschlossenen Gehäuse kommt es dann zur explosionsartigen Entladung. Anfälliger sind Akkuträger ohne Schutzelektronik. Gute Modelle werden durch die Elektronik weitgehend geschützt. Elektrische Zigaretten sind nicht anfälliger auf Akkuprobleme als andere Geräte. Bei korrektem Handling, einwandfreien und guten Geräten, ist die Gefahr äusserst gering. Wichtig ist der Einsatz geeigneter Akkus.

Die Bestandteile des Liquids


Die zu verdampfende Flüssigkeit nennt man Liquid. Dieses besteht aus Propylenglycol und pflanzlichem Glycerin. In kleinen Teilen können noch destilliertes Wasser, Lebensmittelaromen und Nikotin enthalten sein. Von all diesen Stoffen, ist lediglich das Nikotin ein starkes Gift. Die anderen sind auch in der Lebensmittelindustrie anzutreffen. Wird ein Liquid in der flüssigen Form analysiert, fällt lediglich das Nikotin negativ auf. Wenn ein Liquid verdampft wird, werden einige Inhaltsstoffe instabil. Dadurch entstehen weitere schädliche Substanzen, die in der flüssigen Form gar nicht nachweisbar sind. Gute Liquids haben eine vorzügliche Reinheit und Qualität. Es wird aber auch darauf geachtet, möglichst keine instabilen Inhaltsstoffe zu verwenden.Der Dampf einer E-Zigarette enthält bei weitem weniger giftige Substanzen wie der herkömmliche Tabakrauch.

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Liquid mit Nikotin

Elektrische Zigaretten richten sich ausnahmslos an Raucher. Ein Raucher, der jahrelang das Nikotin über den Tabak konsumiert hat, kann dieses auch über eine E-Zigarette mit Nikotin tun. Nikotinhaltige Liquids werden in einer Vielzahl an Geschmacksvarianten angeboten. Süsse Liquids verleiten leider auch Jugendliche, wofür die elektrische Zigarette nicht gedacht ist. Nikotin führt schnell zur Abhängigkeit. Bei dem elektrischen Glimmstängel ist diese nicht so hoch, wie beim Tabak, aber auch vorhanden.

Weshalb sind in den USA Menschen gestorben?


Im Jahr 2019 sind in den USA viele Menschen aufgrund des Konsums von E-Zigaretten gestorben. Die dokumentierten Fälle beschränken sich auf die USA. Ausserhalb der USA konnte kein vergleichbarer Fall beobachtet werden. Die Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, die Hinweise verdichten sich jedoch auf Liquid mit dem Inhaltsstoff THC. Von der Hanfpflanze wird das THC mithilfe eines Öls herausgelöst und später dem Liquid beigefügt. Dieses Öl enthält Vitamin-E-Acetat, welches sehr wahrscheinlich für die schweren Lungenschäden verantwortlich ist. Noch ungeklärt ist, ob vielleicht noch weitete Zusätze in bestimmten Kombinationen auch eine Rolle gespielt haben. Liquids mit THC fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Solche Liquids sind nur illegal erhältlich.

Wo gibt es gute E-Zigaretten zu kaufen?


Im Schweizer Fachhandel kann man eine gute elektrische Zigarette kaufen. Für die Mitmenschen wird der Dampf der E-Zigarette zudem als wesentlich weniger störend empfunden als der klassische Tabakrauch. Von allen Nikotin-Präparaten weist die E-Zigarette die beste Erfolgsbilanz auf, um vom Tabakrauch wegzukommen. In Fachgeschäften bekommen unerfahrene Interessenten eine Beratung, um erfolgreich mit der E-Zigarette durchzustarten. Gute Liquids sind bei E-Zigaretten äusserst wichtig, da diese letztendlich inhaliert werden. Ein Anbieter der sich auf Schweizer Liquids von guter Qualität spezialisiert hat, ist Dampferland.ch aus Schaffhausen.

Bild1: ©  makcoud /123rf.com
Bild2: © Tymur Lashkhidze/123rf.com

 

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