Home | Leben & Stil | Reisen | Individualvergnügen in Zeiten von Corona

Individualvergnügen in Zeiten von Corona

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font
image

Corona hält die Menschheit fest im Griff und wird sie auch nicht mehr so schnell loslassen. Dennoch muss etwas Spass sein, denn ohne ein bisschen Freude ist das Leben sinnlos. Viele Freitzeitstätten sind geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar. Der Hintergedanke, sich infizieren zu können, verdirbt vielen Menschen die Lust an den eigentlich schönen Dingen des Lebens.

Leider vermisst man nur das, was nun nicht mehr so möglich ist wie früher, anstatt nach lohnenden Alternativen zu suchen und das Glück beim Schopf zu packen. Wer sich ständig das Negative vor Augen führt, verliert den Blick für die positiven Seiten des Daseins. Glücklich sind zumeist diejenigen Menschen, die es verstehen, aus der Not eine Tugend zu machen und den Horizont zu erweitern.

Zeit für Neues
Die Schweizer sind ein geselliges Volk mit zahlreichen Interessen. Ein grosser Teil der Bevölkerung treibt regelmässig Sport oder ist in diversen Vereinen aktiv. Gerade diese Zielgruppe fühlt sich von Corona besonders betroffen. Dabei fällt endlich der Termindruck weg und es kann ungemein entspannend und auch anregend sein, Neues zu entdecken. Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos und die Sorgen sind fern. Es gibt so viele Dinge, die Spass machen und für die bislang die Zeit fehlte. Während der Pandemie ist das Vereinsleben stark eingeschränkt und das Sport- und Freizeitangebot reduziert. Die dadurch gewonnene Zeit nutzen immer mehr Menschen, um ihren Alltag mit einzigartigen Erlebnissen aufregender zu gestalten.

Zahlreiche Schweizer gehen in die Luft. Flüge mit dem Privatjet stehen derzeit hoch im Kurs. Nicht nur Geschäftsreisende und Urlauber nutzen zunehmend die Chance, mit einem Charterflug möglichst risikoarm von einem Ort zum anderen zu fliegen, sondern es begeben sich auch immer mehr Menschen rein zum Vergnügen in die Lüfte. Der Flug ist hier nicht nur Mittel zum Zweck, sondern das eigentliche Abenteuer. Insbesondere in der Schweiz gibt es zahlreiche Start- und Landemöglichkeiten. Eine Übersicht über Schweizer Flughäfen für Privatflugzeuge vermittelt einen ersten Eindruck von der Fülle an Möglichkeiten. Da die wenigsten Menschen einen eigenen Privatjet besitzen, geschweige denn einen Pilotenschein, werden die Flüge in der Regel gechartert. Eine solche Flugreise ist ein ganz besonderes Erlebnis, denn ein Privatjet ist viel kleiner und exklusiver als ein herkömmliches Linienflugzeug. Der Fluggast verfügt über spürbar mehr Platz und kommt in den Genuss eines erstklassigen Service. Das grosse Platzangebot und die beschränkte Fluggastzahl minimieren das Risiko einer Infektion vor allem in Zeiten von Corona deutlich. Ganz egal, ob man einen Urlaubsflug chartert oder einfach nur die Schweizer Heimat aus der Vogelperspektive betrachten möchte – eine solche Reise ist auch immer eine tolle Geschenkidee.

Sportarten für Individualisten
Fliegen ist das eine, Sport das andere. Wer während der Corona-Pandemie weiterhin seinem Mannschaftssport treu bleiben möchte, braucht gute Ideen. Die Individualisten unter den Sportlern sind in der jetzigen Situation auf jeden Fall klar im Vorteil. Sie üben ohnehin eine Sportart mit wenig Körperkontakt aus und können ihrem Hobby in der Regel ungehindert weiterfrönen. Zu diesen Sportarten gehören zum Beispiel Golf, Segeln, Surfen, Schwimmen, Joggen, Radfahren und Reiten. Wer sich bislang mit Mannschaftssport fit hielt, kann nun die Gelegenheit ergreifen und eine dieser Sportarten ausprobieren oder sich exotischeren Vergnügen wie dem Kitesurfen hingeben. In der Schweiz gibt es vielerorts Veranstalter mit einem vielfältigen Angebot. Vielleicht bietet ein Besuch im Reitstall oder auf dem Golfplatz die nötige Inspiration.

 

Bild: lightfieldstudios/123rf.com

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden