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Indianapolis in Oerlikon

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«Indianapolis in Oerlikon» ist einer der charmantsteten Zürcher Sommer-Events. Rund 60 historische Rennwagen und Motorräder rocken die offene Rennbahn Oerlikon mit rasanten Demorunden. Am 26. Juli steigt die Motorsportparty mit den Töff-Rennfahrern Randy Krummenacher und Bruno Kneubühler zum 14. Mal.

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Das Ambiente ist unvergleichlich, was am exotischen Konzept dieser einzigartigen Veranstaltung liegt. Einmal im Jahr wird die beschauliche, über 100 Jahre alte offene Rennbahn in Oerlikon zur pulsierenden Kultstätte für Motorsportfans. Bollernde Rennmotoren und der Duft von verbranntem Rizinusöl beherrschen die Szene. Rund 60 von Organisator Georg Kaufmann handverlesene, historische Rennwagen, -Seitenwagengespanne und -Motorräder sorgen neben den Velorennen bei jeweils über 5000 Zuschauern mit spektakulären Demorunden in neun Rennfeldern für Gänsehaut.

Für die älteste Sportstätte der Schweiz, eine ungewöhnliche Hommage. Gebaut wurde das architektonisch attraktive Betonoval 1912. Es erlebte sieben Bahn-Radweltmeisterschaften und viele unvergessene Stars wie Oscar Plattner, Ferdy Kübler und Hugo Koblet. Heute finden vom Mai bis September jede Woche Radrennen statt und einmal im Jahr mutiert das 333,3 Meter lange und bis 40° überhöhte Betonoval für nostalgische Rennfahrzeuge zum Hexenkessel. Auch die 14. Auflage von Indianapolis in Oerlikon ist gespickt mit speziellen Leckerbissen, die im offenen Fahrerlager von den Fans hautnah inspiziert werden können.

Einzigartig ist das für die Steilwand prädestinierte Rennfeld spezieller Indianapolis-Rennwagen aus den 30er-Jahren. Da lassen legendäre amerikanische Marken wie Buick, Nash, Stutz, Studebaker und Ford die Arena mit Bollersound erzittern. Zu den Raritäten zählt auch der von Luciano Arnold (Stallikon) pilotierte Brabham Formel 2 von 1971, den einst Silvio Moser in der EM eingesetzt hat. Als Leckerbissen scheucht Kurt Hasler (Amriswil) seinen 250 PS starken Maserati 8 CM Monoposto von 1933 ums Steilwandoval. Ex-Skeleton-Pilot Gregor Stähli präsentiert seinen Healey BN1 von 1955, der einst das 24-Stunden-Rennen von Le Mans bestritten hat. Dazu gesellen sich Seitenwagengespanne und viele abenteuerliche Rennmotorräder von legendären Marken wie Indian, Scott, BSA, Motosacoche, Kreidler oder Ducati.

Indianapolis in Oerlikon ist ein begeisterndes Spektakel und mit seinem pulsierenden, für jedermann zugänglichen Fahrerlager eine einzigartige Begegnungsstätte von Motorsportbegeisterten. Georg Kaufmann: «Die Veranstaltung hat sich vom Geheimtyp zum echten Kultevent entwickelt. Rennatmosphäre fast mitten in Zürich, das ist einmalig und ein echtes Bedürfnis, wie der Zuschaueraufmarsch zeigt. Dabei veranstalten wir kein Rennen. Die Sicherheit hat oberste Priorität und wurde für dieses Jahr nochmals stark verbessert. Deshalb laden wir ausschliesslich erfahrene und besonnene Piloten ein. Aber die werden trotzdem zünftig Gas geben und mit ihrer breitgefächerten, historischen Fahrzeugpalette garantiert für Gänsehaut sorgen.» Dienstagabend, 26. Juli, ab 16 bis 22 Uhr, mit Festwirtschaft und offenem Fahrerlager, Demorunden ab 17.50 bis 18.30, 19.30 bis 20.00 und 20.30 bis 21.00 Uhr, Ersatzdatum bei schlechtem Wetter: 28. Juli. Eintritt 20 Franken. Wetterinfos: www.rennbahn-oerlikon.ch

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