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Exklusive Gastspiele der WEST SIDE STORY in Basel und Zürich

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Das provokante Fingerschnippen der Strassengangs, das Aufheulen der Polizeisirenen, die fliegenden Röcke der Puerto Ricanerinnen über den Dächern New Yorks, ewige Liebe und verhängnisvolle Feindschaft in den heruntergekommenen Hinterhöfen der West Side – nur wenige Töne der weltberühmten Kompositionen Leonard Bernsteins wie Maria, Tonight, Somewhere, America und I Feel Pretty genügen, um Bilder wie diese wachzurufen, Bilder aus West Side Story.

Mit der Broadway-Premiere 1957 definierte dieses Musical musikalisch wie tänzerisch ein ganzes Genre neu. Seine vier genialen Schöpfer, Leonard Bernstein, Jerome Robbins, Arthur Laurents und Stephen Sondheim, hatten ein Werk geschaffen, das die Einheit von Musik, Tanz, Libretto und Liedtext in einer Weise realisierte, wie kein anderes vor ihm und kaum eines danach. Wenige Jahre später machte die mit zehn Oscars ausgezeichnete Verfilmung das Meisterwerk einem Millionenpublikum bekannt. Bis heute steht West Side Story als unangefochtene Nummer 1 des amerikanischen Musiktheaters für sich – mutig, realistisch und so brisant wie am ersten Tag.

Ab November 2016 begibt sich West Side Story in der preisgekrönten Inszenierung von Joey McKneely, die weltweit als einzige die Originalchoreografie von Jerome Robbins zeigt, erneut auf Welttournee und gastiert exklusiv vom 22. bis 27. November 2016  im Musical Theater Basel und vom 3. bis 15. Januar 2017 im Theater 11 Zürich.

Eines der erfolgreichsten Bühnenstücke aller Zeiten

Niemand vor Jerome Robbins hat die Sehnsüchte, die Ängste und das Ungestüm der Jugend so zeitlos und authentisch in Tanz gebannt wie es ihm in seinen Choreografien zu West Side Story gelang. Und kein Choreograf vor ihm hatte künstlerisch Vergleichbares geleistet. Denn nicht nur Leonard Bernstein betrat damals musikalisch Neuland. Robbins tat es ihm gleich und machte seine Choreografie zu einem wesentlichen Teil der Erzählung. Erst im Zusammenspiel dieser beiden Elemente – Bernsteins Musik und Robbins Choreografie – entfaltet West Side Story ihre ganze Kraft. Sie aus einem Guss zu präsentieren ist eine schwierige Aufgabe. Dem Choreografen und Schüler von Jerome Robbins, Joey McKneely, ist sie mit seiner Inszenierung in beeindruckender Weise geglückt.

 Schon die ersten Takte ziehen den Zuschauer hinein in die Geschichte um die Liebenden Maria und Tony und um die „Jets“ und die „Sharks“. Sobald die verfeindeten Strassengangs auftreten, ist man mitten im Immigrantenviertel der Upper West Side von New York City. Coole Jungs durchstreifen wie Raubkatzen ihr Revier in den letzten Sommertagen Manhattans. Jeden Moment bereit zu explodieren tanzen sie mit ihren heissen Mädchen, und die Luft flirrt im Rhythmus von Mambo und Rock’n’Roll, von Jazz, der mitten ins Herz trifft, wo Liebe blind macht für alle Hindernisse.

Nur wenige Stunden zweier aufeinanderfolgender Tage umfasst die Handlung – und spielt doch virtuos die ganze Bandbreite des erzählerischen Repertoires durch. Liebesromanze, Psychothriller, Action-Krimi und dokumentarische Gesellschaftsstudie in einem, erzählt West Side Story die unsterbliche Geschichte vom Hass zweier verfeindeter Lager im New Yorker Grossstadtdschungel und der Liebe zweier junger Menschen, deren Glück an ihm zerbricht.

Eine aufwendige Produktion mit brennender Aktualität

Dass West Side Story in Joey McKneelys Inszenierung so frisch und dynamisch wirkt, liegt nicht zuletzt an den jungen, vornehmlich amerikanischen Darstellern. Sie agieren als lebten sie ganz in diesem einzigartigen Werk, das tänzerische, musikalische und darstellerische Höchstleistungen verlangt. Und sie werden ausschliesslich am Broadway in New York gecastet. Nur hier sind Darsteller mit der nötigen technischen Brillanz und Energie zu finden. Auf diese Weise bringt die aufwendige Produktion mit 36 Darstellern und insgesamt über 80 Beteiligten die brennende Aktualität, welche West Side Story heute wie vor sechzig Jahren auszeichnet, unverfälscht auf die Bühne. Das Orchester unter der Leitung des Bernstein-Schülers und renommierten Dirigenten Donald Chan unterstreicht dies mit sattem Klang.

Weltweit, von London über Paris bis Sydney und Berlin, sorgte West Side Story in der gefeierten Inszenierung von Joey McKneely für ausverkaufte Häuser. Sie wurde für Londons renommiertesten Theaterpreis, den Laurence Olivier Award, nominiert sowie 2009 in der britischen Hauptstadt mit zwei Theatergoers‘ Choice Awards ausgezeichnet.

Vorstellungen:  Musical Theater Basel, 22. bis 27. November 2016 und im Theater 11 Zürich, 3. bis 15. Januar 2017

Ticketcorner 0900 800 800 (CHF 1.19/Min)

 

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