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Gab es ein heiteres Ritterleben auf der Burg?

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Von abenteuerlich über wildromantisch bis hin zu düster und hart. Das Leben im Mittelalter stellen sich heute viele anders vor, als es in Wirklichkeit war. Einen aufschlussreichen Einblick in diese faszinierende Epoche gewährt das Historische Museum Thurgau.

Schloss Frauenfeld, markantes Wahrzeichen der Kantonshauptstadt, wurde bereits vor 800 Jahren von Menschen bewohnt. Das Leben auf dieser Burg war aber alles andere als behaglich. An der öffentlichen Führung vom Samstag, 5. Januar 2019, um 15 Uhr räumt Kunsthistorikerin Iris Hutter mit der romantisierten Vorstellung vom Leben im Mittelalter auf und erläutert gleichzeitig die ereignisreiche Geschichte von Schloss Frauenfeld.

Ein Wahrzeichen entsteht

Um 1230 türmen die Kyburger mächtige Gesteinsbrocken auf dem markanten Felsen oberhalb der Murg, um ihre Herrschaft zu demonstrieren – die Burg zu Frauenfeld wird errichtet. Nachdem das Geschlecht ausgestorben war, übernehmen hier die Habsburger das Zepter. Diese wiederum werden durch die Eidgenossen abgelöst, die den Thurgau im Spätmittelalter als Untertanenland erobern.

An der öffentlichen Führung erfahren Besucherinnen und Besucher hautnah die von Rittertum und Konflikten gezeichnete Geschichte des Schlosses. Aber auch zum Leben im Mittelalter hat Iris Hutter manch Spannendes zu erzählen – ohne dabei nur die romantischen Seiten zu zeigen. Geschickt schlägt sie Brücken zur heutigen Zeit, was die Führung zu einem ganzheitlichen Blick hinter die Schlosskulissen werden lässt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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