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Ein Notruf-Telefon bietet Senioren mehr Sicherheit

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Statistiken zufolge verletzen sich rund 60.000 Senioren in der Schweiz jährlich bei einem Sturz. Dies kann gerade in hohem Alter zu Knochenbrüchen führen, da aufgrund der abnehmenden Elastizität der Knochen ein 70-Jähriger ein dreifach höheres Risiko für einen Knochenbruch trägt als ein junger Mensch von zwanzig Jahren. Selbst ein an sich ungefährlicher Sturz kann deshalb bei Senioren zu starken Verletzungen führen.

Im Sommer bei hohen Temperaturen ist das Risiko für einen Kreislaufkollaps stark erhöht. Insbesondere allein lebende Senioren sollten sich schützen, denn sie können unter Umständen tagelang liegen, bevor sie entdeckt werden. Wenn kein regelmäßiger Kontakt zu Angehörigen besteht, kann ein Sturz schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation werden. Notruf-Anlagen, die einfach in der Wohnung installiert werden können, sind deshalb unbedingt empfehlenswert. Etwa 50.000 Geräte sind in der Schweiz bereits im Einsatz.

Einfache Handhabung für schnelle Hilfe

Den sichersten Schutz für Senioren bieten Anlagen mit einem Funksender, über den ein Notruf-Knopf ausgelöst werden kann. Der Sender kann je nach Gerät am Handgelenk oder um den Hals getragen werde und ist mit der "Basis" verbunden. Diese Basis kann ein installiertes Notrufgerät sein, aber auch ein Festnetztelefon, z.B. einTelefon von Gigaset.ch oder auch ein Mobiltelefon. Nach einem Sturz kann der Knopf am Sender betätigt werden, der wiederum automatisch voreingestellte Nummern anwählt. Die Entscheidung, welche Rufnummern ins Telefon gespeichert werden, liegt beim Nutzer. Sinnvoll sind Telefonnummern von Nachbarn, nahen Verwandten oder auch eine Nothilfezentrale.

Spezielle Geräte, die beispielsweise vom Schweizerischen Roten Kreuz angeboten werden, leiten den Notruf direkt an die Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Weiterhin sind dort bereits Daten der verletzten Person hinterlegt, sodass zügig Hilfe organisiert werden kann.

Wichtig für die Entscheidung des Geräts ist außerdem eine einfache Bedienung der Notruf-Anlage. Viele Senioren tun sich schwer mit komplizierter Technik. Wenn erst verschiedene Knöpfe nacheinander gedrückt werden müssen, um den Notruf auszulösen, kann dies je nach Verletzung zu einer unlösbaren Aufgabe werden. Im Zweifelsfall geht der Notruf nicht rechtzeitig in die Zentrale ein.

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