Die Kunst des Verpackens
Zum Geburtstag, kurz vor Ostern und zu Weihnachten werden innerhalb der Schweiz jedes Jahr mehrere Millionen Pakete verschickt. Freunde und Familienmitglieder, Kollegen und Bekannte gehören zu den klassischen Empfängern. Laut dem Verband für Post und Telekommunikation (DVPT) gehen jedoch fast täglich bis zu 2.000 Päckchen verloren, die Post will diesbezüglich jedoch keine offiziellen Zahlen rausrücken
Um sicherzustellen, dass alle Postsendungen auch über den normalen Versandweg heile bei dem Empfänger ankommen, müssen diese ordnungsgemäß verpackt werden. Je nachdem, wie groß und wie schwer der Inhalt ist, kann unterschiedliches Verpackungs- und Füllmaterial zum Einsatz kommen. Wenn Sie Genaueres dazu in Erfahrung bringen möchten: Weitere Infos gibt es hier
Ab in den Versand: darauf müssen Sie achten
Die Außenverpackung: Oftmals verwenden viele Absender bereits benutzte Kartons, die sie zu einem Päckchen verschnüren. In dem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Pappe keine Risse oder andere äußere Auffälligkeiten aufweist, andernfalls kann der Inhalt zu Schaden kommen. Möchten Sie hingegen ein neues Paket benutzen, sind zwei- bis dreilagige Kartons empfehlenswert, weil diese besonders widerstandsfähig sind.
Die Stabilität: Alle Gegenstände, die in dem Karton verpackt werden sollen, brauchen einen stabilen Halt. Andernfalls könnten sie beim Transport hin und her rutschen und sich dadurch gegenseitig beschädigen. Während leichte Waren mit etwas Polstermaterial verpackt werden können, brauchen schwere Gegenstände eine harte Polsterung. Dadurch können Sie verhindern, dass der Inhalt durch die Verpackung schlägt. Zudem wird der Inhalt durch die Polsterung ausreichend gefedert und weniger belastet.
Der Verschluss: Sinn und Zweck eines Pakets ist es, den verpackten Inhalt zu umschließen und somit zu schützen. Allerdings muss auch der Karton richtig verschlossen werden, damit die darin gehaltenen Gegenstände nicht herausfallen können. Im Idealfall verschließen Sie die Mitte wie auch die Außenkanten mit etwas Klebeband, für schwere Gegenstände gibt es auch sogenannte Umreifungen. Weitere Infos dazu gibt es im Netz, zum Beispiel auf ratioform.ch
Der Aufkleber: Damit das Paket sein Ziel erreichen kann, muss es mit einem gut lesbaren Aufkleber versehen werden, auf dem die Adresse des Empfängers geschrieben wird wie auch die eigene – falls das Paket aus irgendwelchen Gründen zurückgeschickt werden muss. Zudem sollten alte Aufkleber, die bei dem Postboten für Verwirrung sorgen könnten, restlos entfernt werden. Danach kann das Paket zur Post gebracht und verschickt werden. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, müsste ihre Sendung spätestens nach drei bis fünf Tagen (innerhalb der Schweiz) bei dem Empfänger ankommen. Nur um Weihnachten herum verzögern sich immer die Lieferzeiten.



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