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Kachelmann: 2 Mio. Euro Schmerzensgeld von der "Bild"-Zeitung

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Nach Informationen des Mediendienstes kress report fordert Jörg Kachelmann Schmerzensgeld in Höhe von über 2 Mio. Euro von der "Bild"-Zeitung und Bild Digital ("Bild.de"). Gegen den Wettermann der ARD wird wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung ermittelt.

Kachelmann saß bis Donnerstag in Untersuchungshaft. Der Chef der Firma Meteomedia, der als TV-Wettermann und Moderator (u.a. Riverboat) bekannt wurde, soll seine ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt haben. Kachelmann bestreitet den Vorwurf.

Der Fall hat in den vergangenen vier Monaten für erhebliche Wallungen in den Medien gesorgt und ist für die Presse eine der spektakulärsten Kriminalgeschichten der letzten Jahre. Der Fall Kachelmann war Titelgeschichte in allen wichtigen Massenmedien, darunter auch "Spiegel" und "stern".

Nach kress-Informationen werfen Kachelmanns Anwälte "Bild" wiederholte Persönlichkeitsverletzungen vor.

Auch die Schweizer Boulevard - Zeitung  "Der Blick" könnte nachträglich in das Blickfeld Kachelmanns geraten. Storys über angebliche perverse Neigungen des Moderators könnten den Ringier - Verlag Hunderttausende kosten.

Kachelmanns Anwalt, Professor Ralf Höcker, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bei der Axel Springer AG gab es auf kress-Anfrage zunächst ebenfalls keine Stellungnahme.

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