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Hinterlassenschaften von General Guisan im Landesmuseum Zürich

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Der feldgraue Offiziersmantel, den General Henri Guisan (1874–1960) während des Zweiten Weltkriegs trug, hat Kultstatus erlangt. Bei einem Schätzpreis von 7‘000 Franken an der Frühjahrsauktion 2011 beim Auktionshaus Stuker in Bern wurde er für überraschende 155‘000 Franken ersteigert. Grosszügig stellt die neue Besitzerin – die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) – den Mantel nun dem Schweizerischen Nationalmuseum als langfristige Leihgabe zur Verfügung.

Seit dieser Woche ist der geschichtsträchtige Mantel im Waffenturm des Landesmuseums Zürich zu sehen. Er wird zusammen mit weiteren einschlägigen Hinterlassenschaften Guisans, die diesen Frühling in den Besitz der SKKG übergegangen sind, präsentiert. Zudem erinnert eine der sieben Offiziersmützen des Generals bereits seit 2009 in der Dauerausstellung «Geschichte Schweiz» an den Zweiten Weltkrieg.

 Die Bundesversammlung wählte Henri Guisan am 30. August 1939 zum General. Drei Tage später wurde die Schweizer Armee mobilisiert. Umgeben von den siegreichen Achsenmächten leisteten im Sommer 1940 in der Schweiz 450‘000 Wehrmänner und 200‘000 Hilfskräfte Dienst. Spätestens sein vielbeachteter Rütlirapport machte Henri Guisan zur nationalen Identifikationsfigur. Für viele ist er dieses bis heute geblieben.