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Konjunkturschwäche in der Schweiz

Ein krisenhafter Konjunktureinbruch wie Ende 2008 zeichnet sich bislang aber nicht ab. Unter der Annahme, dass eine weitere Eskalation der Schuldenkrise im Euroraum vermieden werden kann, sollte die Konjunkturschwäche in der Schweiz begrenzt und von relativ kurzer Dauer bleiben.

Die Expertengruppe rechnet für 2012 mit einem schwachen BIP-Wachstum (+0,5%), gefolgt von einer Erholung 2013 (+1,9%). Die Arbeitslosigkeit dürfte sich 2012 als Folge des Konjunkturtiefs vorübergehend spürbar erhöhen.

Im Verlauf von 2012 dürften sich die Schwächetendenzen am Arbeitsmarkt weiter verstärken. Die Expertengruppe geht davon aus, dass die (saisonbereinigte) Arbeitslosenquote von derzeit 3,0% im nächsten Jahr kontinuierlich bis auf einen Höchststand von 3,9% Ende 2012 steigen wird, ehe sie im Verlauf von 2013 allmählich wieder sinken dürfte. Im Jahresdurchschnitt bedeutet dies Arbeitslosenquoten von 3,1% für 2011, 3,6% für 2012 sowie 3,7% für 2013