Jetzt schnell weg mit dem Euro
Erneut ist heute der Euro gefallen. Die Währung rutschte erstmals unter die Marke von 1.23 Franken. Private Haushalte in Deutschland sind besorgt. Wie kann ich mein Erspartes noch retten, bevor alles in sich zusammenbricht ?
Wer in der Eurozone lebt sollte sich beeilen , die schon fast wertlosen Euros so schnell wie möglich umzutauschen in Schweizer Franken. Allein 2010 habe hunderttausende Deutsche über 41 Milliarden Euro in bar in die Schweiz und andere Nicht-EU-Länder in Sicherheit gebracht.
Wer sein hart Erspartes sicher wissen möchte, sollte noch morgen zu seiner Bank in Deutschland gehen und, ob Sparkonto, Sparschwein oder das Sparbuch der Kinder, den Euro in Schweizer Franken tauschen. Einige in Deutschland ansässige Banken bieten ihren Kunden bereits Konten an, die in einer anderen Währung als dem Euro geführt werden.
Jeder Bankkunde hat die Möglichkeit bei seiner Bank ein Fremdwährungskonto zu eröffnen. Da lohnen sich auch Kleinbeträge. Bei einer längerfristigen Geldanlage werden von deutschen Banken häufig Unternehmens- oder Staatsanleihen in Schweizer Franken angeboten
Ein Vergleich mit den in Euro geführten Spar- und Anlagekonten zeigt, dass ein Fremdwährungskonto nahezu immer eine bessere Verzinsung bietet. Hierbei sollte man in jedem Fall auf eine starke Währung setzen und da bleibt fast allein nur noch der Schweizer Franken.
Sicherer ist natürlich der Bankenplatz Schweiz. Es gibt eine bankeninterne Regelung, die Geldanlagen von Kunden im Konkursfall bis 100.000 Schweizer Franken absichert. Ausnahmen dazu bilden die Post Finance und Privatbanken. Bei der Post Finance bürgt der Schweizer Staat für alle Einlagen unabhängig von ihrer Höhe, bei den Privatbanken haftet der Bankier mit seinem Privatvermögen.
