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Motoröl - Je kälter, je zäher

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Läuft es wie geschmiert, sind Fahrer und Auto glücklich. Doch je kälter die Umgebung, desto schwerer wird die Arbeit für das Motoröl. Vor allem im Winter spielt die Viskosität eine entscheidende Rolle. Und der richtige Füllstand des Öles. Mit diesen Tipps ist man jedoch immer auf der sicheren Seite.

Leider wird es noch immer von viel zu vielen Autofahrern vergessen, auch im Winter regelmäßig den Füllstand des Motoröls zu kontrollieren. Zudem glaubt so mancher, man solle kein Öl nachfüllen bei Kälte - und täuscht sich damit. "Die Aussentemperatur spielt beim Nachfüllen keine Rolle", weiß der Kraftfahrexperte Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland. "Allerdings sollte es möglichst vermieden werden, eiskaltes Öl - etwa aus der unbeheizten Garage - in ein heisses Aggregat zu kippen."

Der Grad der Viskosität entscheidet, wie gut das Öl schmiert. Und gerade im Winter spielt dies eine ausschlaggebende Rolle. Sinkt die Temperatur, wird die Konsistenz von Motorölen mit wenig Viskosität zäh. Sie erreichen langsamer die Reibpunkte des Motors. Die Folge: zum Teil erhebliche Schäden. Im Normalfall genügt ein Blick auf den Ölzettel vom letzte Wechsel, um die richtige Marke zu wählen.

Um zu sehen, ob noch genug Schmieröl vorhanden ist, sollte man nach dem Abstellen des Autos - auf einer waagrechten Fläche - zunächst fünf Minuten warten, bis der Motor abgekühlt ist. In dieser Zeit läuft die Flüssigkeit nach unten. Steht die Oberfläche dann zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung ist alles in Ordnung. Liegt sie tiefer oder bereits sehr nahe an der unteren Markierung, sollte so schnell wie möglich nachgefüllt werden.

Der Behälter zum Nachfüllen des Öls ist normalerweise mit einer Kappe in derselben Farbe versehen, wie der Ölpeilstab. Ein Filter sollte beim Nachfüllen auf keinen Fall fehlen. Läuft dennoch etwas daneben, muss es sofort mit einem saugfähigen Tuch entfernt werden. Aber Achtung: Nicht zu schnell nachfüllen. Es dauert einige Zeit, bis sich die Flüssigkeit so verteilt hat, dass der Ölpeilstab die richtige Lage anzeigt. Und zu viel Öl im Motor kann unter Umständen auch zu bösen Schäden führen.

Foto: dmd/thx

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