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Schweizer Personenwagenmarkt entwickelt sich auf Vorjahresniveau

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In der Schweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein bewegen sich die Verkäufe neuer Personenwagen weiterhin auf Kurs: Von Januar bis September 2017 wurden insgesamt 231'483 Neuwagen immatrikuliert (-700 PW, -0,3%). Angesichts der robusten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen darf für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau (rund 325'000 PW) gerechnet werden.

Ebenfalls leicht schwächer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres entwickelte sich der Gebrauchtwagenmarkt: Bis Ende September wechselten 650'289 Occasionen den Besitzer (-2040 PW, -0,3%). Die Standzeiten sanken auf durchschnittlich 96 Tage (-3,0%).

Dieselantrieb unter Druck - Alternative weiterhin sehr gefragt

Während Neuwagen mit Dieselantrieb der anhaltend negativen Medienpräsenz Tribut zollten, wurden reine Elektrofahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Benzin-Hybrid-Motor erneut stärker nachgefragt. Per Ende September betrug das Wachstum aller alternativen Antriebskonzepte 13,1% und deren Marktanteil neu 5,3%.

Trotz der rückläufigen Neuwagen-Nachfrage sind die Preise für gebrauchte Dieselfahrzeuge in der Schweiz bisher nur wenig gesunken, wenn auch leicht stärker als für Gebrauchtwagen mit Benzinmotoren. Gleichwohl stellt Eurotax eine leichte Zunahme des Diesel-Fahrzeugangebotes sowie etwas längere Standtage fest.

Erneut rückläufige Standzeiten von Gebrauchtwagen

Im Gebrauchtwagenhandel sind Standzeiten von Occasionen eine wichtige Messgrösse für die Kalkulation betriebswirtschaftlich vertretbarer Ankaufs- und Verkaufspreise. Es ist deshalb erfreulich, wenn wie in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres geschehen, die Standzeiten aller Fahrzeugsegmente sinken. Weniger Ersatzbeschaffungen im Neuwagenmarkt sowie weniger Zufluss von Gebrauchtwagen aus dem Ausland führten - trotz erneut steigender Kurzzulassungen - zu einer leichten Verknappung des Angebotes.

 

Bild: © Sigtrix - Fotolia.com

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