Home | Nachrichten | Unterschächen: Bagger-Roboter soll Verschüttete bergen

Unterschächen: Bagger-Roboter soll Verschüttete bergen

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Am Dienstag, 10. Oktober 2017, kam es im Gebiet Ruosalp, auf dem Felsenweg zwischen der Ruosalp und Alplen, zu einem grösseren Felsabbruch. Dabei stürzte rund 2'000 m3 Fels auf einen Alpweg, wobei drei Männer, welche mit dem Wegausbau beschäftigt waren, verschüttet wurden. Eine Person konnte sich selbständig befreien, zwei Personen werden seither vermisst.

Seit Mittwoch, 11. Oktober wird die Felspartie oberhalb der Unfallstelle durch Mitarbeitende einer Spezialfirma gesäubert. Es geht darum, den Fels soweit zu sichern, dass eine Personensuche unterhalb der Abbruchstelle verantwortet werden kann.

Die eingesetzte Spezialfirma sowie die zuständigen Geologen gingen zunächst davon aus, dass die Sicherungsarbeiten rund eine Arbeitswoche in Anspruch nehmen werden. Mit dem Fortschreiten der Arbeiten hat sich gezeigt, dass diese Schätzung zu optimistisch war und sich die Felsproblematik deutlich gravierender darstellt, als angenommen. Der Grund liegt insbesondere bei den vorhandenen Felsverkarstungen. Diese machen zusätzliche umfangreiche Sicherungsarbeiten, den Einsatz von Gitternetzen sowie eines Alarmsystems notwendig. Aufgrund des revidierten Zeitplanes ist mit zusätzlichen 14 Arbeitstagen zu rechnen, bevor der Fels soweit gesichert ist, dass Personen zur Suche nach den Vermissten eingesetzt werden können.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Einsatzleitung nach Alternativen umgesehen. Voraussichtlich ab Donnerstag, 19. Oktober 2017, ist auf dem verschütteten Felsenweg der Einsatz eines ferngesteuerten Bagger-Roboters geplant. Mit diesem soll die Bergung der beiden verschütteten Männer vorangetrieben werden. Die Felssicherungsarbeiten laufen parallel dazu weiter.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Religiöse Rücksicht
Der deutsche Discounter Lidl hat in Fotos zu Werbezwecken aus Rücksicht auf Moslems Kreuze aus Bildern von Kirchen entfernt. Was denken Sie darüber??