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Bundestagswahl: Wer seine Stimme abgibt, der hat keine mehr

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Für die Deutschen nähert sich erneut das Grauen der Bundestagswahl. Sie dürfen zwar wählen aber sie wissen genau, dass ihre Wahl nichts an dem katastrophalen Zustand ihres Landes ändern wird und ihre Stimmabgabe nur den Verlust ihres Mitspracherechtes manifestiert.

Am Sonntag werden die Deutschen wieder wie die Schäfchen in die Wahllokale trotten in dem Irrglauben etwas ändern zu können. Geschickt wurden sie im Vorfeld der Wahlen von den regierungstreuen Medien auf die falsche Spur geführt und so mit Nebensächlichem desorientiert. Bereits jetzt ist die Wahl enschieden. Wie schon seit Beginn der Bundesrepublik wird entweder die CDU oder die SPD gewinnen. Die jahrzehntelange Wahl zwischen zwei Übeln ist wahrlich keine Demokratie.

Es geht nicht um angemessene Löhne und Arbeitsbedingungen oder eine gute Absicherung im Alter. Auch nicht um die Sicherung des persönlichen Lebensstandards, die künftige Energieversorgung, die künftige Steuerpolitik und auch nicht um die Zukunft des Euro. Es geht um Demokratie und einen Systemwechsel. Weg von der bisherigen parlamentarischen Demokratie und ohne Kompromisse zur direkten Demokratie.

Deutschland braucht keinen Parteienwechsel, den Gleichen den es schon seit mehr als einem halben Jahrhundert gibt, es braucht eine umfassende Reformation seines bisherigen Regierungssystems. Das ist der einzige Weg zu Demokratie und Freiheit für das ganze deutsche Volk.

Wahlboykott wird für viele die einzige Möglichkeit sein, ihre Verachtung für dieses undemokratische System auszudrücken und jeder Deutsche sollte wissen, sobald sein Stimmzettel in der Wahlurne liegt, ist er die nächsten 4 jahre entrechtet und entmachtet, denn wer seine Stimme abgibt, der hat keine mehr. Auch diesmal wird sich nichts ändern und die Deutschen werden, wie bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert, sich der Diktatur der Parteien ergeben müssen.

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