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Ukraine: Demonstranten mit Geldversprechen geködert

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Tausende pro-EU-Assoziierungs Demonstranten sind auf dem "Maidan" Platz in Kiew trotz eines vom Gericht verhängten Verbotes von Kundgebungen. Die Polizei, der vorgeworfen wird mit unverhältnismässiger Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen zu sein, hat entschieden die Szene zu verlassen. Was in der Ukraine tausende pro-Demonstranten veranlasst auf die Strassen zu gehen, würde in der Schweiz Millionen aufrufen dagegen zu demonstrieren.

Die Demonstranten fordern, dass die ukrainische Regierung und der Präsident zurücktreten sollen, wegen der Ablehnung des Assoziierungsabkommens mit der EU  Anfang dieser Woche. Die auch von Obamas Destabilisierungskräften aufgewiegelten Demonstranten skandierten "Revolution!" Für die Teilnahme an den Demonstrationen wurden ihnen 150 Griwna versprochen. Das sind umgerechnet CHF 16,30 oder 13,23 Euro. Am Montag soll das Geld ausgezahlt werden. Viele in der Ukraine stellen sich die Frage, wer hat die mehreren tausend Franken teuren riesigen EU- Fahnen bezahlt die so aufdringlich den westlichen Medien präsentiert wurden?

Die Aktionen der Polizei in Kiew hat einen Sturm der Kritik aus den USA und der EU ausgelöst. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch verurteilte auch den Einsatz von Gewalt gegen die Demonstranten und ordnete die Generalstaatsanwalt an, das Geschehen zu untersuchen.

Der Box-Weltmeister Witali Klitschko, der die liberale Partei UDAR anführt, rief Bürgerinnen und Bürger auf, in die Hauptstadt zur Unterstützung der Opposition gegen die Regierung zu kommen. Klitschko's Partei UDAR wurde unter anderem von der Konrad-Adenauer-Stiftung finanziert und aufgebaut. Diese steht der Partei Merkels, der CDU nah. 2002 soll sie den Putsch gegen die demokratische Regierung Venezuelas unterstützt haben. In Ägypten läuft gegen diese deutsche Organisation ein Ermittlungsverfahren, weil sie sich in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt hatte.

Ministerpräsident Nikolai Asarow hat die Demonstranten davor gewarnt, dass, wenn sie gegen das Gesetz verstossen, sie für die Destabilisierung der Situation im Land verantwortlich gemacht werden würden.

Wie "friedlich" die vom Merkel, Westerwelle und Co. und von den westlichen Massenmedien Unterstützten demonstrieren, können sie hier sehen. Der Aufruf der westlichen Politik keine Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden, erscheint wie eine Verhöhnung der dortigen Regierung.

EU-Beitritt der Ukraine schadet ganz Europa

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