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Ukraine: Mit Kartoffelkanonen gegen die Polizei

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Regierungsgegner haben am Freitag Sicherheitskräfte in Kiew mit schwerem Geschütz beschossen. Die Kanonen sind aus Rohren gebaut und sie werden mit Haarspray und anderen Aerosolen befüllt, dann wird das Gas im Inneren entzündet und die abgeschossene Munition löst verheerende Verletzungen unter den Sicherheitskräften aus.

Die Kanone kann auch verändert werden, um anderes Material zu verschiessen wie z.B. Nägel, Metall- oder Glassplitter und Steine. Die zu äusserster Brutalität entschlossenen Aufrührer setzen diese selbstgebastelten Waffen gegen die Polizei ein. Die abgeschossene Munition erreicht hohe Geschwindigkeiten und kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

Unterdessen rufen ukrainische Nazis zu Demonstrationen in Deutschland auf. Die rechtsextreme ukrainische NPD, die Svoboda-Partei, hat auf ihrer Webseite zu einer "Mini-Maidan" Demonstration am morgigen Sonntag in München aufgerufen. Sie fordert ihre Anhänger in Deutschland auf, den Boxer Klitschko zu unterstützen.

Auch deutsche Politiker werden auf der Veranstaltung am Sendlinger Tor erscheinen und ihre Sympathie mit der antisemitischen und rechtsextremen Svoboda - und UDAR Partei in der Ukraine bekunden. Sie sollen um Verständnis für die Demonstrationen in Kiew werben.

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