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Ukraine: Deutschland und EU "unterstützen" Judenvertreibung

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Es hat nicht sehr lange gedauert, gerade einmal 69 Jahre, bis Deutschland wieder aktiv an der Vertreibung von Juden aus einem Teil Europas teilnimmt. Und das mit einer Regierung aus Sozial - und Christdemokraten und der geballten Kraft seiner Medienkonzerne. Dank der Untertützung des Westens für den Staatsstreich der rechtsradikalen Opposition, müssen die Juden jetzt aus Kiew fliehen. Sie fürchten um Leib und Leben. Sie sollen auf Bitten ihres Rabbiners die Stadt und das Land verlassen.

Der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman hat gestern die Juden zum Verlassen von Kiew aufgefordert. "Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich aus der Ukraine auszureisen", zitierte ihn die israelische Zeitung "Haaretz".

In der letzten Woche nötigte der deutsche Aussenminister dem ukrainischen Präsidenten ein Abkommen zur Beilegung der Krise ab, gemeinsam mit zwei EU-Kollegen. Das Resultat: Man sorgte gemeinschaftlich für den Aufstieg der Nazis in der Ukraine und protegiert damit erneut, wie zu Zeiten Hitlers, eine Vertreibung der Juden aus der Ukraine.

EU und Deutschland haben auch der Allukrainischen Vereinigung „Swoboda“, eine ukrainische rechtspopulistische und nationalistische Partei, die nach Meinung vieler Beobachter auch rechtsextreme Positionen vertritt, zur Macht, in dem sie einen Staatsstreich unterstützten, verholfen. Sie tritt gemeinsam mit Nazi-Gruppen wie dem “rechten Sektor” und anderen auf und sind für die Ermordung zahlreicher Sicherheitskräfte verantwortlich. Sie stimmten der Freilassung der Antisemitin Timoschenko und der Absetzung von Janukowytsch zu.

Einer der radikalen Anführer der nationalistischen Oppositionsgruppe, Aleksandr Muzychko, trägt eine gefährliche Gesinnung in sich. Vor kurzem erklärte er "Ich werde Juden und Russen verfolgen und töten solange ich lebe". Vorbilder für diese Kräfte sind der Agent des Hitler-Geheimdienstes, der Juden- und Polenmörder Bandera sowie die SS-Division Galizien.

Mit dem Druck aus der EU und Deutschland auf die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine, haben diese rechten Kräfte Unterstützung gefunden. Das gerade ein deutscher Aussenminister in unserer heutigen Zeit damit erneut eine Vertreibung der Juden bewerkstelligt, ist 69 Jahre nach dem Holocaust schockierend und ernüchternd. Der letzte deutsche Aussenminister der sich in seinem Amt in den Dienst der Judenvertreibung stellte, während des 2. Weltkrieges, hiess Joachim Ribbenbtrop. Er wurde bei den Nürnbergern Prozessen zum Tode verurteilt und hingerichtet.

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