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Russland wirft Kanzlerin Merkel, EU und den VSA Bruch des Völkerrechts vor

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Nach einem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten zieht die Bundeskanzlerin Merkel ein Fazit. Sie warf dem russischen Präsidenten vor, mit der "unakzeptablen russischen Intervention auf der Krim gegen das Völkerrecht verstossen zu haben". Russland antwortete umgehend.

Die russische Gegenseite lässt sich diesen Vorwurf offenbar nicht gefallen und kontert. Ein Sprecher des russischen Aussenministeriums erklärte, dass insbesondere die deutsche Kanzlerin und die EU bereits seit Jahren das Völkerrecht mit Füssen treten und sich massiv in die Angelegenheiten der Ukraine eingemischt hätten. Nicht einmal das Abstimmungsergebnis über die Absetzung von Janukowitsch wurde beachtet. Die ukrainische Verfassung schreibt 75 Prozent vor. Tatsächlich erreicht wurden nur 72,88 Prozent.

Nachdem im November letzten Jahres die Verhandlungen der EU mit der Ukraine über das Assoziierungsabkommen gescheitert seien und sich das Land für eine Zusammenarbeit mit Russland entschieden hatte, hätten Merkel, die europäische Gemeinschaft und die VSA,  mit unglaublich brutalen Methoden versucht zu intervenieren. Gemeinsam plante man den Sturz der Regierung Janukowitsch, indem man das Land nach und nach destabilisierte. Selbst mögliche Tote wurden bei dem Umsturzversuch billigend in Kauf genommen. Getreu nach dem Motto: Wer nicht macht was wir wollen, wird weggeputscht.

Sie alle waren auf dem Maidan und haben die Demonstranten aufgewiegelt und die Unruhen geschürt:
- Der Aussenminister der Niederlande - Frans Timmermans
- Mitglied des Europäischen Parlaments (MEP) - Jacek Protasiewicz
- Aussenminister von Litauen - Linas Linkevicius
- Vorsitzende des Litauischen Parlaments (Seima) - Loreta Grauziniene
- Der ehemalige Ministerpräsident von Polen - Jaroslaw Kaczynski
- Das Chef der deutschen Grünen - Cem Özdemir (er vertrat Claudia Roth, die gerade ugandische Lesben rettete)
- Der Tschechische Senator - Jaromir Stetina
- Die Botschafter der VSA, Frankreich , Spanien, Deutschland und Dänemark
- Die Botschafterin des VS Aussenministeriums für Europa und Eurasien - Victoria Nuland
- Die VS-Senatoren - Chris Murphy und John McCain
- Der deutsche Aussenminister- Guido Westerwelle
- Die erste Vizepräsidentin der Europäischen Kommission - Catherine Ashton
- Der ehemalige Präsident von Georgien - Micheil Saakaschwili
- Der EU-Aussenpolitiker - Elmar Brok (CDU) ( mit der Bildzeitung)
- Der deutsche Aussenminister Steinmeier

Das Völkerrecht besagt jedoch: "Kein Staat darf gegenüber einem anderen aktiv eine Politik des Regimewechsels verfolgen oder die Destabilisierung des anderen Staates betreiben"

Aus einer von dem Aufwiegler Vitali Klitschko gehackten Email geht genau hervor wie es geschah. So schrieb der ukrainische Boxer am 14. Dezember 2013, während der Kämpfe um den Maidan, dem litauischen Präsidenten-Berater Laurynas Jonavicius: „Ich bin dem Präsidenten und allen litauischen Freunden sehr dankbar für diese starke Unterstützung. Ich werde alles was ich kann dafür tun, den Erwartungen meiner europäischen Partner zu entsprechen. Ihr Kollege ist angekommen und hat mit meinem Team angefangen zu arbeiten. Er ist ein echter Profi und ich denke, seine Dienste werden notwendig sein gerade wenn das Land destabilisiert ist. Ich habe auch Ihre Leute von der Botschaft getroffen. Die übergebenen Informationen über Janukowitschs Pläne sind sehr wichtig für unsere geneinsame Sache. Ich würde diese Art Informationen gerne permanent haben.“ In einer weiterem Email spricht Klitschko von einflussreichen Top-Ranking Leuten in Berlin, auf deren Unterstützung er beim Staatsstreich hoffe.

Für Deutschland ergibt sich eine besondere Schuld. Klitschko's Partei UDAR wurde unter anderem von der Konrad-Adenauer-Stiftung finanziert und aufgebaut. Diese steht der Partei Merkels, der CDU nah. 2002 soll sie den Putsch gegen die demokratische Regierung Venezuelas unterstützt haben. In Ägypten läuft gegen diese deutsche Organisation ein Ermittlungsverfahren, weil sie sich in die inneren Angelegenheiten des Landes eingemischt hatte.

Es ist nur zu offensichtlich wer tatsächlich das Völkerrecht gebrochen hat und die Anschuldigungen Russlands sind offenbar richtig. Es darf jetzt keine Frage der Zeit sein, bis die deutsche Bundesanwaltschaft mit den Ermittlungen gegen die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel beginnt um die Verstösse gegen das Völkerrecht zu bestrafen. Die Fehleinschätzungen der Frau Merkel sind fatal. Oft hat man den Eindruck, dass sie diese Welt nicht begreift und in einer ganz anderen lebt. Ihre Tendenz zu faschistischen Parteien die enge Kontakte mit der deutschen NPD haben sind erschreckend.

 

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Maria Klingler am 04/01/2015 09:10:43
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Aha, die deutsche Bundesanwaltschaft soll gegen die Bundesregierung tätig werden? Wer erträumt sich denn sowas? Die Justiz ist in der gesamten E(nteignungs) U(nion) bestochen und gekauft. Von wem? Das weiß Mrs.Merkobama.
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