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Italienischer Journalist: Alle westlichen Medien werden von den VSA gesteuert

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image Foto: Réseau Voltaire

"Westliche Medien verzerren die Informationen über die Entwicklungen in der Ukraine. Sie schmieden eine fehlerhafte Haltung der öffentlichen Meinung", so der italienische Journalist Giulietto Chiesa am Freitag in einem Interview.

"Es gibt keine Informationsfreiheit im Westen", sagte er. "Die Weltmedien werden von einem amerikanischen Diktat dominiert. Es gibt nur eine Meinung. Sie alle stehen unter der Kontrolle der VSA. Es ist nichts anderes als Zensur". Im Grunde baut sich alles auf einem simplen Trick auf. Wenn alle Medien das Gleiche berichten, glaubten es ihre Konsumenten eher. Darauf basiert dieses koordinierte System der bewussten Falschinformationen.

"Dem Aufstand in der Ukraine ist eine lange und gründliche Vorbereitung durch die Vereinigten Staaten vorausgegangen", betont der italienische Journalist. Man muss sich nur einmal die Worte von Victoria Nuland über die fünf Milliarden Dollar Investition der VSA in die Ulraine ins Gedächtnis  rufen. Es ist absolut offensichtlich welches falsche Spiel hier auf dem Rücken der Ukrainer ausgetragen wird".

So hatte die Abteilungsleiterin des VS-Aussenministeriums (Fuck the EU) im Dezember 2013 in Washington vor der „V.S.-Ukraine Foundation“ herumgeprahlt. Sie berichtete nach ihren mehrfachen Auftritten in Kiew stolz, dass die US-Regierung seit 1991 rund fünf Milliarden Dollar für eine „wohlhabende und demokratische Ukraine“ investiert habe.  Man will alles dafür tun, dass die Ukraine die Voraussetzungen erfülle, um der EU angegliedert werden zu können, d.h. das Land aus seiner historischen Beziehung zu Russland herauszureissen und via „Europa“ in die VS-Interessensphäre einzugliedern.

Giulietto Chiesa verbrachte viele Jahre in Moskau als Korrespondent . Er erlebte den Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion und die Geburt des neuen Russlands. Im Jahr 2004 wurde er in das Europäische Parlament gewählt. Er war an der Spitze einer Reihe von Kommissionen. Darunter diejenigen, die sich mit den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken beschäftigen.

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