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42 Tote in Odessa - Politiker in der Schweiz, Deutschland und Österreich schweigen

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In Odessa, im Süden der Ukraine, wurde das Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt als sich noch Personen in dem Gebäude befanden. 37 Menschen fanden den Tod, hiess es zunächst. Jetzt hat sich die Zahl der Toten noch einmal erhöht. Die Politik schweigt und legitimiert damit die Morde am ukrainischen Volk und wer schweigt macht sich mitschuldig an den zahlreichen Verbrechen.

42 Menschen starben und 125 wurden ins Krankenhaus eingeliefert als Folge eines Brandes, so die Putschisten am Samstag in Kiew. Der Brand entstand bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Rechten Sektor und radikalen Selbstverteidigungskräften.

Der Stellvertreter des Regionalrates und Bürgermeisterkandidat Aleksey Albu wurde brutal von Radikalen des Rechten Sektors geschlagen, nachdem er aus dem brennenden Gewerkschaftshaus entkommen konnte.

Er sagt aus: "Militante aus dem rechten Sektor kamen von Charkow nach Odessa. Sie griffen das Zentrum der Stadt an und dann die Anti-Kiew Demonstranten. Sie überfielen das Lager mit etwa 200 Menschen. 100 von ihnen waren Frauen und Männer über 50 und 60 Jahre alt. Sie bewarfen sie mit Molotow-Cocktails. Die Menschen im Camp verbarrikadierten sich dann im Gewerkschaftshaus", sagte Albu . Weiter erzählt er: "Die Faschisten vom Rechts Sektor haben dann das Gewerkschaftshaus umstellt und begannen Blendgranaten und Tränengas in das Gebäude zu werfen".

Zahlen korrigiert
Die ersten Zahlen wurden später korrigiert. Demnach starben insgesamt 42 Menschen bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen am Freitag in Odessa und 125 erlittenen Verletzungen, darunter 22 Polizisten, laut offiziellen Stellen. Fünfundzwanzig Personen befinden sich laut dem Stadtrat von Odessa noch in einem kritischen Zustand.

Während der Zusammenstösse zwischen den Anhängern und den Gegnern der Föderalisierung hat die Miliz den Befehl erhalten, ihre Einheiten vom Ort des Geschehens abzuziehen, laut einem hochgestellten Offizier.

Nach den blutigen Zusammenstössen am Freitag nahm die Polizei mehr als 130 Personen fest. 10 strafrechtliche Ermittlungen, einschliesslich vorsätzlicher Mord und Gewalt gegen Polizeibeamte, wurden eröffnet.

Lob erhielten die proamerikanischen Brandstifter vom Gouverneur von Odessa. Es sagte: "Sie haben Terroristen neutralisiert."

Die ukrainische Ex-Regierungschefin und Präsidentenkandidatin Julia Timoschenko hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als „Schutz administrativer Gebäude“ und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „friedliche Demonstration“ bezeichnet.

Russland ist derweil geschockt über das Schweigen der EU und der VSA. "Die Wohlgefälligkeit der westlichen Staaten, wie sie am Freitag bei dem Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gezeigt wurde, verleiht den Behörden in Kiew Sicherheit in der Illegitimität seiner Handlungen", erklärte Vitali Tschurkin, der ständige Vertreter Russlands bei der Weltorganisation.

 

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