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Ukraine: Passagierflugzeug abgestürzt - Gescheitertes Attentat auf Putin ?

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In der Ukraine ist ein Passagierflugzeug der Malaysian Airlines mit 295 Personen an Bord abgestürzt. Vermutet wird ein Abschuss. Die EU und den VSA haben sich jetzt auch mit dem von ihnen gestützten Staatsstreich in der Ukraine ein zweites "Lockerbie" geschaffen, an dem sie eine schwere Mitschuld tragen.

Die Boeing 777, die in zehn Kilometern Höhe flog, stürzte 50 Kilometer vor der russischen Grenze ab. Trümmerteile sollen Wohnhäuser getroffen haben und es habe am Boden Opfer gegeben. Nach Informationen die auf der  offiziellen Webseite von Malaysia Airlines veröffentlicht wurden, waren an Bord der "Boeing 777" 154 Niederländer, 27 Australier, 45 Malaysier (darunter 15 Besatzungsmitglieder), 12 Indonesier, neun Briten und vier deutsche Staatsangehörige, sowie vier Belgier, drei Philippinen und ein Kanadier.

Aufgrund der derzeitigen Situtation in Der Ostukraine, schieben sich die Putschisten in Kiew und die Kämpfer der Bürgerwehr gegenseitig die Schuld in die Schuhe und sprechen von einem Abschuss. Der malaysische Premierminister Najib Razak hat heute bei einer Pressekonferenz auf dem Flughafen in Kuala Lumpur gesagt, dass Jakarta die Aussagen von Kiew, dass das Flugzeug abgeschossen wurde, nicht bestätigen kann.

Nur wenige Minuten nach dem Unglück erklärte ein Berater der Kiewer Junta, die Maschine sei auf einer Flughöhe von 10 000 Metern von einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden.

Die Putschisten haben im Raum des umkämpften Donezk nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums insgesamt 27 Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ Buk in Stellung gebracht. Diese Waffe wird mit dem Abschuss in Verbindung gebracht. Einen Tag vor dem Unglück am 16. Juli, hatte Kiew die Flugwehrabteilung "Bukov", die mit diesem System ausgerüstet ist, in das betroffene Gebiet nach Donezk verlegt.

In den VSA liess der republikanische Senator John McCain verlauten, die Rebellen seien für den Abschuss verantwortlich und sagte, "wir müssen auf strenge Weise reagieren".

Der Absturz des Flugzeugs im Osten der Ukraine muss gründlich und objektiv untersucht werden, sagte der russische Präsident Putin in einer Erklärung. Die Tragödie unterstreicht die dringende Notwendigkeit für eine friedliche Lösung des bewaffneten Konflikts in der Ukraine.

In einer Erklärung von Nachmittag des gestrigen Tages hatte die Bürgerwehr erklärt, sie hätten eine AN-26 der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen. Diese Erklärung dient zur Zeit dafür, den ostukrainischen Föderalisten die Schuld am Unglück zuzuschreiben. Allerdings muss das bezweifelt werden, denn bei der Antonow An-26 handelt es sich um ein zweimotoriges Propellerflugzeug und bei dem Passagierflugzeug um eine Boeing 777, ein zweistrahliges Grossraum-Langstreckenflugzeug. Eine Verwechslung ist also im Grunde fast unmöglich.

Andere Stimmen sprechen über ein versuchtes Attentat der Kiewer Putschisten auf den russischen Präsidenten Putin. Seine Maschine und der Flug von Malaysia Airlines hatten sich über Polen gekreuzt.

Übung im Abschiessen von Passagierflugzeugen haben insbesondere die Amerikaner. 1988 schossen sie eine Iran Air über der Strasse von Hormus ab und 290 Menschen starben. Ein Verbrechen für das sich die VSA bis heute nicht entschuldigt haben.

 

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