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Experte: Flug MH17 von Einschusslöchern durchsiebt

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Geheimdienst Analysten in den Vereinigten Staaten hatten bereits festgestellt, dass Malaysia Airlines Flug MH17 von einer Luft-Luft-Rakete abgeschossen wurde und die ukrainische Regierung etwas damit zu tun hatte. Die Theorie von lokalen Ermittlern bestätigt, dass die Boeing 777-200 zuerst von einer Luft-Luft-Rakete getroffen und dann mit Kanonenfeuer von einem Kampfflugzeug beschossen wurde, bevor sie auf die Erde stürzte.

In einem Bericht vom 3. August sagte Associated Press Reporter Robert Parry, dass "einige VS-Geheimdienstquellen zu dem Schluss gekommen seien, dass die Rebellen und Russland wahrscheinlich kein Verschulden trifft und dass ukrainische Regierungstruppen daran schuld sind". Dies wurde bei GlobalResearch, einer unabhängigen Forschungs-und Medienorganisation veröffentlicht.

In einer Erklärung der ukrainischen Botschaft, die am Dienstag veröffentlicht wurde, hat Kiew bestritten, dass Kampfflugzeuge während der Zeit als MH17 abgeschossen wurde in der Luft waren. Das russische Militär hat jedoch am Tag der Katastrophe einen ukrainischen SU-25-Kampfjet registriert.

"Mit unseren Detektoren haben wir einen Kampfjet der ukrainischen Armee registriert der in einem Abstand von 3-5 km von der der malaysischen Boeing flog und sehr schnell an Höhe gewann", sagte der Leiter der Hauptbetriebsdirektion des Hauptquartiers der russischen Streitkräfte, Generalleutnant Andrej Kartopolov anlässlich einer Medienkonferenz. "Wir möchtem eine Erklärung dafür, warum der Militär-Jet entlang eines Korridors für die Zivilluftfahrt fliegt, fast zur gleichen Zeit und mit dem gleichen Niveau wie ein Passagierflugzeug", erklärte er.

Auch die Theorie über ein von den VSA gemeinsam mit EU und den Putschisten geplantes Attentat auf die russische Präsidentenmaschine ist nicht vom Tisch. Putin kam an diesem Tag aus Südamerika und die MH17 und sein Staatsflugzeug hatten ihren Weg über Polen gekreuzt. Die Ähnlichkeit der beiden Maschinen ist frappant und beide sind sicher aus einer Entfernung von 3-5 Km nur schwer auseinanderzuhalten.(siehe Fotogalerie am rechten Rand)

Am Mittwoch dieser Woche zitiert die malaysische Zeitung "New Straits Times" einen Experten der gesagt hat, dass Fotos des Fragmentierungsmusters auf dem Rumpf der MH17 zwei verschiedene Formen zeigen würden. Ein Muster zeige »Pfeilgeschosse« die einem Gefechtskopf zugeordnet werden konnten und gleichmässigere, runde Einschusslöcher die von einer Kanone stammen.

Analyst Parry zitiert auch ein Interview der Canadian Broadcasting Corporation mit Michael Bociurkiw vom 29. Juli. Er war einer der ersten Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der als Ermittler an den Ort der Katastrophe gelangte, in der Nähe von Donetsk.

In dem CBC-Interview sagt der Reporter: "Das Wrack schwelte immer noch als ein kleines Team von der OSZE dort ankam. Für mehrere Tage waren dort keine anderen Offiziellen. Es gab zwei oder drei Stücke vom Rumpf die wirklich aussahen wie von Maschinengewehrfeuer durchsiebt, fast pockennarbig, sehr, sehr starkes Maschinengewehrfeuer", sagte Bociurkiw in dem Interview.

Ein weiterer Experte, der pensionierte Lufthansa Pilot Peter Haisenko zeigt sich auch der neuen Abschuss-Theorie von Parry gewogen und wies auf Ein- und Austrittslöcher hin die rund um das Cockpit zentriert sind. "Sie können die Eintritts- und Austrittslöcher sehen. Die Kante eines Teils der Löcher ist nach innen gebogen. Dies sind die kleineren Löcher, rund und sauber. Sie stammen sehr wahrscheinlich von einem 30mm Geschoss.

"Der Rand der anderen, die grösseren, sind etwas ausgefranste Austrittslöcher und zeigten Metallfetzen vom gleichen Kaliber. Darüber hinaus ist es offensichtlich, dass diese Austrittsöffnungen der äusseren Schicht der mit doppeltem Aluminium verstärkten Struktur verkleinert oder nach Aussen gebogen sind. Er folgerte, dass, um einige dieser Löcher nach Innen und Aussen ausfransen zu lassen ein zweiter Kampfjet in das Cockpit von der Steuerbordseite her auf die MH17 geschossen habe."Es muss also von beiden Seiten mit einem Kugelhagel auf das Flugzeug geschossen worden sein, um es abstürzen zu lassen".

"Niemand vor Haisenko hatte bemerkt, dass die Geschosse von der linken Seite und der rechten Seite die MH17 aufgerissen hatten. Dies schliesst jeglichen Einsatz von Boden-Raketen aus", so Robert Parry.

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