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Hongkong: Die nächste "Sauerei" der Amerikaner

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Einige organisierte Studentengruppen in Hongkong versuchen Regierungsgebäude zu besetzen und blockieren Strassen. Die Polizei tat, was sie überall macht wenn solche Dinge passieren. Sie verwendete spezielle Einheiten, Pfefferspray und Tränengas, um die Demonstration aufzulösen.

In Honkong, der chinesischen Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste, gibt es Demonstrationen der Protestbewegung Occupy. Diese Bewegung, deren deutsche Mitglieder laut der Boulevardzeitung Bild "Alkoholiker und Junkies" sind, proben einen Miniaufstand.

Das angebliche Problem ist die Wahl des neuen Hong Kong Chief Executive im Jahr 2017. Laut Hongkongs Grundgesetz, das umgesetzt wurde als Grossbritannien 1997 seine fast 300-jährige Diktatur über die Kolonie aufgab, soll eine "repräsentativ“ besetzte Versammlung mit 1.200 Mitgliedern über die Nominierung von zwei oder drei Kandidaten für die 2017 anstehende Wahl entscheiden. Die Einwohner Hongkongs könnten dann für jeden dieser Kandiaten stimmen. Das ist nahezu identisch mit z.B. dem System in Deutschland oder der Schweiz, wo ohne direkte Mitbestimmung des Volkes ein kleiner Personenkreis darüber entscheidet wer Bundeskanzler oder Bundesrat wird.

Von den Parlamentariern wird dies als Umsetzung des allgemeinen freien Wahlrechts gesehen, wie es von Demonstranten in Hongkong immer gefordert wurde und es ist das, was China immer versprochen hatte. Jetzt behaupten jedoch die Studenten fälschlicherweise, dass China seine Versprechen ändern möchte und wie man es aus dem Mainstream gewohnt ist, wird sofort auf den "Demokratiezug" aufgesprungen, der auch in der Ukraine eine bewährte Taktik war, um dieses Land in den westlich/amerikanischen Einflussbereich zu annektieren und für tausende Tote zu sorgen.

Das Geld für die Finanzierung der Demonstrationen stammt, wie sollte es auch anders sein, aus Washington. So machten die Amerikaner, laut dem Jahresbericht 2012, 460.000 Dollar locker, um die "Entwicklung der Fähigkeit" von Studenten betreffs der Frage des "allgemeinen Wahlrechts" bei der Wahl des Hongkong-Chef zu fördern. Genaue Zahlen über amerikanische Destabilisierungs-Dollars für 2013 sind derzeit nicht verfügbar.

Getarnt hinter dem neuen Versuch der Amerikaner, nach der Ukraine das nächste Land in Bürgerkrieg und Unruhen zu stürzen, steckt u.a. das amerikanische "National Democratic Institute for International Affairs (NDI), eine Tarn-Organisation die Zuschüsse über die "National Endowment for Democracy (NED), der amerikanischen Regierung erhält. Sie haben dann die Kontakte mit Hongkongs "Occupy-Central" hergestellt. Es handelt sich bei beiden um weltweit operierende Organisationen, deren ausschliesslicher Zweck die Destabilisierung anderer Nationen ist.

In den VSA wurden die Mitglieder der Bewegung Occupy noch zu hunderten mit brutalster Polizeigewalt niedergeknüppelt und in Gefängnisse geworfen. Von den gleichen Medien die jetzt die Demonstrationen von Occupy in Hongkong zur "Regenschirm-Revolution" hochstilisieren und die Menschen zu Helden verklären, wurde die weltweite Bewegung in den VSA, Deutschland oder Italien und Frankreich diffamiert, beleidigt und beschimpft.

Endgültig beschlossen haben diese "Pseudo-Revolution" in Hongkong wieder einmal die Mainstream-Medien. Mittlerweile haben sie schon einige Übung darin, solche Ereignisse ihren Lesern unterzujubeln. Diesen zu 100 Prozent aus den VSA gesteuerten Vertretern der Medienwelt, mangelt es jedoch offenbar an Ideenreichtum. Zum Glück gibt es immer mehr Menschen die dieses lächerliche und immer wieder gleiche Spiel längst durchschaut haben. Ein paar angeblich für Demokratie kämpfende Minderjährige, gemischt mit schönen weiblichen Revolutionsgesichtern und fertig ist die mediengerechte Aufstand. Beginnend mit Afghanistan und dann Irak, Iran, Libyen, Syrien und Ukraine, hat sich diese Vorgehensweise mehr als abgenutzt. Offenbar gehen den Redaktionen des Mainstream die Ideen aus, ihre "Informations-Kriegsführung" noch an den Konsumenten zu bringen.

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