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South-Stream: EU-Jammeris in Panik

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Bulgarien wird jetzt alle erforderlichen Berechtigungen für den Start der South-Stream-Pipeline ausstellen, sagte der bulgarische Ministerpräsident Borissov Freitag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Das Gejammer um die verpasste Chance ist riesengross in den EU-Staaten.

Bulgarien wird jetzt alle erforderlichen Berechtigungen für den Projektstart der South-Stream-Pipeline ausstellen, sagte der bulgarische Ministerpräsident Bojko Borissov nach Gesprächen mit den Führern der europäischen Länder am Rande des EU-Gipfels in Brüssel am Freitag. "Ich habe die volle Unterstützung und das Verständnis des Europäischen Rates erhalten". 

Der bulgarische Ministerpräsident war nach Brüssel gereist, um mit seinen Kollegen das weitere Vorgehen in Bezug auf die South-Stream-Projekt, das von Russland beendet wurde, zu besprechen. "Wenn Gazprom jetzt trotz der von Bulgarien erteilten Berechtigungen das Projekt beendet, wird es ihre Schuld und nicht die Bulgariens sein", sagte Borissow. Bulgarien wird dafür nicht zur Verantwortung gezogen und muss keine  Geldbussen bei Beendigung des Projekts zahlen, wird Borisov von der Nachrichtenagentur BNGES zitiert.

Fakt ist ist jedoch,  dass Bulgarien die Arbeiten am Bau der Erdgaspipeline South Stream von Russland nach Südeuropa auf massiven Druck der EU-Kommission gestoppt hat. Daraufhin hat Russland die Beendigung des Projekts verkündet. Jetzt ist das Gejammer in der EU riesengross, weil man sich wieder einmal mehr mit der in Brüssel typischen politischen Dummheit gegenüber Russland selbst ins Bein geschossen hat.

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